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7 Tipps: So überwindest du deinen inneren Schweinehund

Isabell Kremer

Aufschieberitis kennen viele aus der Klausuren-Phase: Plötzlich ist die Wohnung blitzblank, aber vom Lernstoff keine Ahnung … Die Prokrastination hat wieder zugeschlagen. Und genauso geht es mir mit Versicherungskram.

Mein ganz persönliches Geständnis

„Privat habe ich absolut keinen Bock auf Versicherungen oder Finanzthemen.“ Isabell (29), arbeitet für eine Versicherung

Wieso? Es nervt mich, weil ich mich einarbeiten muss. Es frisst Zeit. Und, wenn ich mich für eine Versicherung entscheide, kostet es mich erst einmal Geld. Beim Thema Finanzen ist es noch schlimmer. Immerhin bekomme ich von der Versicherung wenigstens Kohle, sollte etwas passieren. Doch bei Geldanlagen reicht der Zinsertrag am Ende des Jahres noch nicht einmal, um ordentlich Essen zu gehen. Deswegen schiebe ich diese Themen gern vor mir her. Aber damit ist nun für uns beide Schluss!

So überwindest du den inneren Schweinehund und erledigst endlich den Versicherungskram

  1. Finde einen (guten) Grund

Bei den Klausuren kommt irgendwann der Zeitdruck: Anfangen wird unumgänglich. Bei Versicherungen ist das nicht so. Aber es gibt gute Gründe, wieso du dich am besten sofort mit Versicherungskram beschäftigen solltest:

  • Du hast es hinter dir!
  • Dein Kopf ist wieder frei!
  • Du genießt das gute Gefühl, abgesichert zu sein – unter uns: du bekommst Geld, wenn etwas dumm läuft.

Hört sich banal an, ist aber wirklich ein verdammt gutes Gefühl. Und zwar eines, das dich jedes Mal erleichtert durchatmen lässt, wenn sich ein Bekannter mit dem Thema rumschlägt.

Wer mag, kann dann das neue Wissen weitergeben und anderen Zeit sparen – ist gut fürs Karma …

  1. Beginne JETZT

Wenn du das hier liest, willst du es ja eigentlich schon. Da kannst du also auch gleich anfangen. Applaus geht raus an jeden, der jetzt den nächsten Tab öffnet, um sich ernsthaft über Versicherungen zu informieren. Wenn du nicht weiterliest, ist das ok. Ich bin nicht beleidigt. Im Gegenteil, ich wünschte, ich hätte deinen Tatendrang. Ciao!

Du liest weiter?! Na gut, bei mir hat es ja auch länger gedauert, bis ich das endlich angegangen bin. Wir verstehen uns … also weiter im Text:

  1. Setze dir Ziele

Dein großes Ziel ist klar: „2019 kümmere ich mich um meinen Versicherungskram und danach hefte ich eine ganze Weile nur noch Zettel ab.“ Wie das geht? In Etappen. Das erklärt Tipp 4.

  1. Konkretisiere deine To-Do-Liste

Ja, ich steh auf Listen. Vielmehr auf das Durchstreichen auf Listen. Auf deiner Liste sollte jetzt ganz oben stehen: Haftpflichtversicherung bis zum XX.XX.2019 regeln. Und darunter all die anderen Teilziele mit konkretem Zeitplan. Dann hast du eine Deadline und kommst nicht raus aus dem System. (Und, wenn du schon dabei bist, auf dieser Liste sollte dringend auch mal wieder Staubsaugen stehen – das wissen wir beide …)

To Do Liste schreiben

  1. Komplize gesucht!

Beim lästigen Thema Finanzen habe ich mir eine Komplizin gesucht: Eine Freundin, die ebenfalls verhindern will, dass ihr Geld weniger wird. Wir haben zeitgleich angefangen, uns rein zu fuchsen. Dann haben wir – niemand verbietet dir den spaßigen Teil – bei einem Gläschen Wein regelmäßig philosophiert, welcher Ansatz für uns gut sein könnte. Inzwischen sind wir zwar noch keine Millionäre, haben dafür aber unser Wissen über Wein ausgebaut und eine Anlagestrategie erarbeitet. Dazu muss man sagen: Wir hatten ähnliche Voraussetzungen – auch beim Wein.

  1. Aber – Aber – Mimimi

Deine Ausreden interessieren mich nicht! Das hier ist das Leben. Da kommt immer mal etwas dazwischen. Du bist jetzt erwachsen. Komm damit klar. Und vor allem: Aus der Nummer kommst du eh nicht raus. Du musst dich mit Haftpflicht, Rente und Co. befassen. Also mach es gleich!

  1. Gut gemacht – Leckerli-Phase

Ich lerne besser mit Ziel: Die vorläufige Befreiung vom Versicherungsquatsch. Aber noch besser geht es, wenn am Ende die Belohnung winkt. Für meine Finanzgeschichte war das leicht: Betrag X an Zinsen und Dividenden wird für den nächsten Urlaub mit meiner Komplizin ausgegeben. (Echte Finanzexperten schütteln jetzt traurig den Kopf … Sorry.) Bei Versicherungen kannst du dich natürlich auch belohnen: Was wünscht du dir schon lange? Wonach sehnst du dich? Gönn es dir! Aber erst nach getaner Arbeit.

Gut, jetzt erhöhen wir hier mal den Druck. Heizen deinem inneren Schweinehund ein. Achtung, diese Deadlines rücken näher:

  • KFZ-Versicherung: Stichtag ist häufig der 30. November. Dann kannst du beim Wechsel der Versicherung richtig Geld sparen.
  • Hausratversicherung: Abschließen, sobald du deine eigene Wohnung beziehst. Sieh dich um, also am besten schon gestern.
  • Haftpflichtversicherung: Prüfe, ob du bei deinen Eltern mitversichert bist. Sobald du deine Ausbildung oder dein Studium abgeschlossen hast, brauchst du eine eigene. Besser nachfragen!
  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Die kann man schon während der Schulzeit abschließen. Dann ist sie in den ersten Jahren noch günstiger. Aber wichtig: So früh wie möglich darum kümmern. Das hilft, die Gesundheitsfragen leichter zu bestehen.
  •  Unfallversicherung: Leben beginnt da, wo man die Komfortzone verlässt. Eine Unfallversicherung brauchst du, wenn du deinen Alltag nicht nur auf dem Sofa verbringst.

Du hast noch nicht angefangen, dich dem Thema zu stellen?

Dann jetzt für alle, die noch immer nicht in die Pötte kommen. Bei denen freundliche Worte und gut gemeinte Tipps nicht helfen: Die Drill-Instructor-Methode: Los jetzt! Schluss mit der Prokrastination! Fang endlich an, du ***! 😉

Na, schiebst du auch immer alles gerne auf? Wie überlistet du dich am besten? Teile uns deine Erfahrungen in den Kommentaren mit.

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