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Gartenarbeit: Jeder kann es lernen

Andreas Morawietz

Hast du schon mal nachgefragt, wie du einen schönen Rasen in deinen Garten bekommst? Es gibt ungefähr 100 verschiedene Meinungen dazu. Und wenn es nicht klappt, hört man nur: „Hab ich doch gesagt!“ Aber das ist nicht die einzige Hürde, die man als Neu-Hobbygärtner überwinden muss.

Vor zwei Jahren starteten meine Frau und ich mit der Suche nach einem passenden Eigenheim. Bei den aktuellen Immobilienpreisen war dies kein leichtes Unterfangen. Wir suchten nach einem gebrauchten Haus, bei dem jedoch größere Sanierungsprojekte in den nächsten Jahren ausgeschlossen werden konnten. Das war für uns wichtig. Bäder, Heizung, Dach und Co. sollten auf dem neuesten Stand sein. Glücklicherweise haben wir genau „unser Haus“ gefunden. Mit dem Plan im Kopf, einige kleine Schönheitsreparaturen durchzuführen und dann nach unserem Geschmack den Wohnraum zu gestalten, kauften wir unseren künftigen Wohnsitz. Im Haus selbst lief alles so, wie wir uns das vorgenommen hatten. Allerdings sollte man auch hier die Investitionen nicht unterschätzen.

Chaos ade – her mit dem gemütlichen Garten!

Was wir beim Hauskauf mit „Kein Problem! Ein bisschen umgraben, ein paar Pflanzen und dann passt das!“ nur nebenbei beachteten war der Garten. Eine neue Holzterrasse mit moderner Glasüberdachung war das Grundgerüst. Der Rest bestand allerdings aus einer Mischung aus Unkraut und wild wuchernden Nutzpflanzen.

Das Projekt „Garten“ sollte erst starten, wenn wir innen komplett fertig waren. Doch das haben wir nicht durchgehalten! Der Startschuss war der Kauf einer Motorsense, mit der meine Frau durch den Garten lief. Da sie im Büro eines Handwerksbetriebs arbeitet, war sogar sie mit Sicherheitsschuhen ausgestattet, die für diese Arbeit unverzichtbar waren.

Wo bitte geht’s zu den Gartengeräten?

In Bezug auf den Garten war der Kauf der Motorsense allerdings auch der Startschuss für einen nicht enden wollenden Baumarktmarathon. Inzwischen besitzen wir Geräte, von denen ich früher nicht mal gehört hatte. Bevor ich selbst einen Garten hatte, haben mich Gärten anderer Leute nie interessiert. Jetzt laufe ich durch die Gegend und lasse mich inspirieren. Das ist auch nicht das Problem. Das Problem sind das benötigte Werkzeug und das benötigte Material, welches ein nicht gerade kleiner Posten auf den Kassenzetteln sind.

Bitte mit Schutzausrüstung!

Wir haben unsere Holzterrasse beispielsweise mit Granitpalisaden umrandet. Es hat uns nicht überrascht, dass eine Palisade 30 Euro kostete. Die teuren Mörtelsäcke für das Setzen der Steine hatten wir aber nicht bedacht und auch nicht die Tatsache, dass man Granit nicht mit der günstigsten Trennscheibe zerschneiden sollte. 🙂 Eine Diamanttrennscheibe musste also her. An dieser Stelle kann das Hobby „Garten“ auch ein wenig gefährlich werden. Erstens wiegen Granitsteine einiges und zweitens kann ein außer Kontrolle geratener Winkelschleifer schnell mal eine Spontanamputation verursachen. In diesem Fall sind ein „Erste-Hilfe-Kurs“ und entsprechendes Verbandsmaterial in der Nähe eine gute Idee. Immerhin ziehe ich eine Schutzbrille an – Augenlicht zu haben, ist schließlich von Vorteil.

Für Heimwerker, Bastler und Hobbygärtner ist eine gute Unfallversicherung fasst schon obligatorisch. Im Vergleich zu den Beträgen, die man im Gartenmarkt lässt, ist auch der Versicherungsbeitrag eher gering.

Ein Samstag läuft ungefähr bei uns so ab: „Los wir fahren zu Baumarkt xy und kaufen einen Pinsel!“ An der Kasse hören wir dann: „Alles zusammen macht dann 256,81 Euro! Bar oder Karte?“ Das Problem: Den Pinsel haben wir nicht gekauft! Und: Wir erleben das gleiche an diesem Tag noch drei Mal in anderen Baumärkten.

Jetzt wird’s grün – jeder weiß es besser!

Beim Pflanzenkauf kommen auch ganz schön viele Entscheidungen auf einen zu. Wann blüht was? Was ist gut für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten? Winterhart, mehrjährig, einjährig und wie überwintern? Wann ist die beste Zeit zu pflanzen? In welcher Größe kauft man ein? Wir haben uns auf eine gesunde Mischung geeinigt, wobei uns dieses Frühjahr gleich richtig gefordert hat.

Will man wissen, wann und wo man etwas pflanzt, gibt es ca. 200 Meinungen. Zuerst recherchierten wir im Internet, dann befragen wir den Gärtner. Nichtsdestotrotz kommen Verwandte und Freunde auch wieder zu einem anderen Schluss. Haben wir uns endlich über den Ablauf geeinigt und wollen es dann umsetzen, kommt am Ende dann noch unser Nachbar und meint, dass er es auf jeden Fall anders machen würde.

Das Gute daran ist: Immer wenn er etwas zu bemängeln hatte, war das Ergebnis super. Für uns also ein Zeichen, dass wir alles richtig machen!

Wo ist das neue Projekt?

Zwischenzeitlich haben wir die größten Baustellen erfolgreich hinter uns gebracht und können unseren Garten schön genießen. Es macht auch richtig Spaß, zu sehen, wenn alles wächst und gedeiht. Wenn wir abends den Grill anwerfen oder mit Freunden ein Gläschen Wein auf der Terrasse trinken, sind wir froh und auch ein bisschen stolz auf unser Werk. Und ganz ehrlich: ich freue mich schon auf die nächsten Projekte. Demnächst werden wir unseren Zaun erneuern. Natürlich geht’s da erst mal in die Baumärkte 😉 .

Welche Heimwerkerprojekte stehen bei dir an? Tauscht euch hier gerne über Tipps und Tricks aus! (Sehr gerne auch über Doppelstabmattenzäune. Ja, die gibt es!)

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2Kommentare

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Kommentare

  • Sigrun Stemmer Antworten

    Das kommt mir so bekannt vor! Als wir unser Haus kauften, war der Garten von vorneherein mein Gebiet. Mein Mann wollte damit nichts zu tun haben – außer Grillen mit dem „besten am Markt befindlichen Gerät“. Und als es dann um Rasen mähen, Hecken schneiden etc ging, dann mussten ganz fix die passenden Geräte her 🙂 Wir haben übrigens alles mit Akku. Wobei die Erkenntnis ist, dass ein Benzinrasenmäher wohl doch mehr Power für unser Grundstück hat. Und unsere Bäume mit Motorsäge doch einfacher zu trimmen sind…

  • Andreas Antworten

    Hallo Sigrun,
    das mit dem Grill kann ich gut nachvollziehen. Da hat Dein Mann völlig recht. Bei den Geräten bin ich auch so. Wenn mal etwas verblühtes abgeschnitten werden muss, geht das nur mit der Gartenschere XY2000 mit ergonomischen Griffen und Hydraulikunterstützung. Eben einfach Ergebnisorientiert 😉
    Beste Grüße
    Andreas

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