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Weihnachtsbäckerei: Die allerbesten Plätzchenrezepte

Inga Schlage

Wusstest du, was die 3 Lieblings-Plätzchensorten in Deutschland sind? Die Top-Plätze belegen Vanillekipferl, Kokosmakronen und Spritzgebäck.[1] Ebenfalls sehr beliebt sind Ausstech-Plätzchen aller Art. Ich verrate dir heute die 4 beliebtesten Plätzchenrezepte aus meiner persönlichen Weihnachtsbäckerei.

Plätzchenrezept Nr. 1: Mürbchen (von meiner Mama)

Dafür benötigst du folgende Zutaten:

250 Gramm Mehl

Eine Messerspitze Backpulver

Ein Ei

100 Gramm Zucker – ich nehme immer nur 80 Gramm, das reicht völlig aus

Ein Päckchen Vanillezucker

125 Gramm Fett (Margarine)

Alle Zutaten kreisförmig auf die saubere, bemehlte Arbeitsfläche der Küche verteilen.

In der Mitte eine kleine Mulde formen, damit sich das Ei hält.

Mit den frisch gewaschenen Händen 😉 alles zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Danach den Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen und auf einem Backblech mit Backpapier in der unteren Mitte in den Backofen schieben – Ober-/Unterhitze etwa 180 Grad, Heißluft etwa 160 Grad.

Nach 15 Minuten mit einer dünnen Stricknadel bzw. einem dünnen Spieß pieksen, ob der Teig noch hängen bleibt. Ggf. beträgt die Backzeit 20 bis 30 Minuten.

Die Plätzchen sind fertig, wenn kein Teig mehr hängen bleibt bei der Probe und sie leicht gelbbraun sind.

Lass es dir schmecken!“

Plätzchenrezept Nr. 2: Vanillekipferl (von meiner Großtante)

Dafür benötigst du folgende Zutaten:

200 Gramm Fett (Margarine)

80 Gramm Zucker

100 Gramm gemahlene Mandeln

280 Gramm Mehl

Alles zusammen mit einem Rührgerät schaumig rühren.

Mehl mit den Händen dazu und gut verkneten.

Ich reiße von dem Teig kleine Stücke ab, rolle sie zu einer dickeren Kordel und forme kleine Hörnchen bzw. Halbmonde daraus (auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche). Falls der Teig kleben sollte, kannst Du ruhig noch etwas Mehl dazugeben.

Die Kipferl auf einem Backblech mit Backpapier in der Mitte in den Backofen schieben – Ober-/Unterhitze etwa 200 Grad, Heißluft etwa 180 Grad.

Nach etwa 12 Minuten den Test machen und sie pieksen, ob noch Teig hängen bleibt.

Sind sie fertig, die Kipferl etwa 4 bis 5 Minuten abkühlen lassen.

Die Glasur muss aber in einem sehr warmen bis heißen Zustand gemacht werden.

Für die Glasur nimmst du:

Ein Päckchen Vanillezucker

+ 125 Gramm gesiebten Puderzucker

und wälzt die Vanillekipferl von beiden Seiten.

Fertig – guten Appetit!“

Plätzchenrezept Nr. 3: Lebkuchenmänner

Dafür benötigst du folgende Zutaten:

250 Gramm flüssigen Honig

100 Gramm braunen Zucker

125 Gramm Butter

500 Gramm Mehl

Einen TL Backpulver

Eine Packung Lebkuchengewürz

Einen EL Kakaopulver

Ein Ei

Für die Glasur:

Ein Eiweiß

250 Gramm gesiebten Puderzucker

Honig, Zucker und Butter in einem kleinen Topf aufkochen, dann in eine Schüssel geben und vollständig auskühlen lassen.

Danach Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz, Kakao mischen. Ei und abgekühlte Honigmischung dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten.

Anschließend in Folie gewickelt mindestens 2 Stunden ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. einen halben Zentimeter dick ausrollen und Lebkuchenmänner ausstechen (man kann natürlich auch andere Formen benutzen). Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Backofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) ca. 12 bis 15 Minuten backen (mittlere Schiene). Nach dem Backen vom Blech ziehen und vollständig auskühlen lassen.

Eiweiß steif schlagen, Puderzucker einrieseln lassen. Masse in einen Spritzbeutel geben und die Lebkuchenmänner nach Herzenslust verzieren.

Und wer sich richtig was traut, der wagt sich an das Geheimrezept meiner Oma ran – den für mich leckersten Pfefferkuchen der Welt. Ich liebe diesen Pfefferkuchen!“

Plätzchenrezept Nr. 4: Pfefferkuchen

Dafür benötigst du folgende Zutaten:

250 Gramm Schweineschmalz ohne Grieben

250 Gramm flüssigen Honig

250 Gramm dunklen Sirup

250 Gramm Zucker – auch hier nehme ich eher zwischen 150 und 200 Gramm

Eine Prise Salz

500 Gramm Mehl

Eine Tüte Pfefferkuchengewürz (Tipp: Nimm am besten das von Staesz.)

Ein Paar Tropfen Bittermandelaroma

2 Eier

2 EL echten Kakao

Etwas Rum (42 %)

10 Gramm Hirschhornsalz

Eine Tüte abgezogene Mandeln, ca. 125 Gramm

Für den Guss:

250 Gramm Puderzucker

+ 1 Paar Tropfen Bittermandelaroma

Zu einer glatten Masse verrühren.

Schmalz, Honig und Sirup im Topf erwärmen. Danach in den Topf mit dem Zucker, Salz, Mehl, Pfefferkuchengewürz, Bittermandelaroma, Eiern, Kakao gießen. Mit dem Rührgerät gut durchrühren. Falls es zu flüssig wird, noch etwas Mehl dazu (max. 100 Gramm Mehl).

Es muss ein schwer gießbarer, zäher Teig werden.

Rum + Hirschhornsalz nun ebenfalls im Topf erwärmen und zum Teig dazurühren.

Achtung! Der Dampf vom Hirschhornsalz kann leicht in der Nase beißen!“

Dann den ganzen Teig aufs Backblech gießen (mit großem Rand) und mit angefeuchtetem EL glattstreichen.

Die abgezogenen Mandeln so auf dem Teig verteilen und reindrücken, dass es später ein bis 2 Mandeln pro Kuchenstück sind. Hier braucht man ein gutes Augenmaß – die Stücke sollen hinterher in etwa 6 cm lang und 4 cm breit sein.

Die Backzeit beträgt etwa 30 Minuten bei etwa 175 Grad, mittlere Schiene.

Nach 20 Minuten auf 150 Grad runterstellen.

Den heißen Kuchen dann mit dem Guss aus 250 Gramm Puderzucker, etwas warmem Wasser und ein paar Tropfen Bittermandelaroma bestreichen.

Und jetzt – einfach nur genießen!“

Der Pfefferkuchen hält sich in einer Keksdose etwa 2 bis 3 Monate. Bitte Backpapier zwischen die einzelnen Schichten legen.

Weihnachtsplätzchen richtig lagern – so gehts

Am besten natürlich erstmal etliche frische Plätzchen selber probieren … 🙂 Bleiben dann noch welche übrig, so lagert man sie am besten in den bekannten Keksdosen. Damit sind gut verschließbare Blechdosen gemeint. Die Plätzchen müssen vorher vollständig ausgekühlt sein. Trockene Kekse, wie Butterplätzchen, Schwarz-Weiß-Gebäck oder Vanillekipferl bleiben bis zu 4  Wochen lang knusprig und frisch. Noch länger halten sich Lebkuchen, die man bei richtiger Aufbewahrung für bis zu 3 bis 4 Monate lagern kann.

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Extra-Tipp: Am meisten Freude verschenkt man zu Weihnachten mit kleinen Tüten voll selbst gebackener Plätzchen an Oma, Opa, andere Verwandte und Freunde. Da leuchten nicht nur die Kinderaugen.“

Tipps zum Verfeinern von Plätzchen

Vielleicht möchtest du dieses Jahr Dein Lieblings-Rezept ein bisschen verändern? Für einen richtig guten Geschmack dürfen Gewürze in den Rezepten nicht fehlen. Du kannst vor allen Dingen Zimt und Vanille untermischen. Außerdem kannst du beim Backen auch Muskatnuss, Kardamom und Nelken verwenden. Plätzchen erhalten ein feines Aroma durch Kakao oder fein geriebene Zitrusschalen. Mit diesen Zutaten erzielt man beim Backen einen einmaligen Geschmack. Geriebene Mandeln oder Haselnüsse machen den Teig aromatisch und leicht nussig.

Neben dem geschmacklichen Aspekt sorgen derartige Zutaten auch für weitere Vorteile. Zimt wirkt beispielsweise beruhigend und kann Beschwerden mit der Verdauung lindern. Nebenbei soll Zimt auch gegen Erkältungen helfen und sich positiv auf den Zuckerstoffwechsel auswirken. Nelken verfügen über zahlreiche Antioxidantien. Sie schützen hervorragend vor freien Radikalen. Daher werden sie aufgrund ihrer antiseptischen Wirkung auch in der natürlichen Medizin eingesetzt. Muskatnuss beruhigt die Nerven und trägt dadurch zur Entspannung bei. Zudem stärkt sie das Verdauungssystem. Vanille besitzt eine stärkende und anregende Wirkung und sorgt für einen einzigartigen Geschmack.

 

Hast du auch Lieblings-Plätzchenrezepte? Oder einen besonderen Tipp für die Weihnachtsbäckerei? Dann schreib uns einen Kommentar!

#ERGOlebeachtsam

[1] https://eatsmarter.de/weihnachten/lieblingsplaetzchen-der-deutschen


3Kommentare

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Kommentare

  • Verona Müller Antworten

    Tolle Rezepte

  • Sylvia Tichai Antworten

    Hallo Verona,
    es freut uns sehr, dass du die Rezepte auch so toll findest 🙂 Bald bringen wir einen Beitrag mit neuen kulinarischen Inspirationen – schau doch mal wieder vorbei.
    Liebe Grüße von Sylvia aus dem Social Media Team

  • Thomas Antworten

    Ich hoffe sehr, dass die fertigen Kekse dann für uns sind. Dafür lohnt es sich ins Büro zu kommen

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