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#FinanzenEinfachErklärt: So funktioniert bargeldloses Zahlen

Team Consumer Online Communications

Wusstest du, dass 30 Prozent aller Deutschen in der Corona-Pandemie auf Kartenzahlung im Geschäft umgestiegen sind?[1] Seit März 2020 befindet sich das bargeldlose Bezahlen im Aufschwung. Für Deutschland ein großer Schritt. Denn im Vergleich zum europäischen Ausland ist Deutschland das Land des Bargeldes. Welche Vor- und Nachteile das kontaktlose Bezahlen hat, erklären wir dir heute in unserer #FinanzenEinfachErklärt-Reihe!

“Wir bieten leider keine Kartenzahlung an.” Ein Satz, den man häufig in Deutschland hört. Kein Wunder: Hierzulande setzen viele Geschäfte, Restaurants und Cafés auf die bare Münze. Und die Deutschen lieben es: 60 Prozent aller Menschen zahlen weiterhin lieber bar als mit Karte. Doch die Corona-Pandemie verhalf dem modernen bargeldlosen Zahlungsmittel zu mehr Popularität. Im Zuge der bundesweiten Kontaktbeschränkungen wurde zunehmend zu Zahlungen mit Giro- oder Kreditkarte geraten – mehr Sicherheit für Kunde wie Verkäufer. Laut deutscher Bundesbank stieg die bargeldlose Bezahlung auf 30 Prozent, die Barzahlung sank von 74 auf 60 Prozent.[2]

Heute, zwei Jahre, nach Beginn der Pandemie setzen viele Geschäfte noch mehr auf Kartenzahlung als weiteres Zahlungsmittel. Und die Deutschen nehmen es gerne an – vor allem, wenn die Beträge höher sind. Ab 20 Euro wird gerne bargeldlos gezahlt. Warum es sich lohnt, hin und wieder doch ein paar Münzen in der Tasche zu haben, zeigte jüngst die Störung einiger Karten-Terminals. Plötzlich konnte in den Läden nur mehr bar bezahlt werden. Für viele Kunden überraschend, für Händler ein schlechtes Geschäft. Denn auch das beweist die Studie der Bundesbank: Wir Deutschen gewöhnen uns langsam an die bequeme bargeldlose Zahlungsweise.

Was spricht für Kartenzahlung? Warum ist Bargeld immer eine gute Idee? Wir klären auf.

Welche Möglichkeiten des bargeldlosen Bezahlens gibt es?

Ob beim Onlineshopping oder im Geschäft: Immer mehr Menschen zahlen lieber bargeldlos als mit Scheinen. Die häufigste Methode, kontaktlos zu bezahlen, ist die Zahlung per Bank- oder Kreditkarte. Beim kontaktlosen Bezahlen legt man seine Karte nur mehr auf den Kartenleseterminal, statt sie reinzustecken und den Pin einzugeben. Anschließend bucht der Handel direkt vom Konto – oder der Kreditkarte – das Geld ab. Der Kunde sieht die Abbuchung vom Girokonto direkt, bei der Kreditkarte wird der Betrag bei der monatlichen Abrechnung fällig. Während man mit der Debitkarte Beträge bezahlen kann, die vom Konto gedeckt sind, muss man sich bei der Kreditkarte ein Zahlungslimit setzen. Unser Tipp: Achte darauf, dass das Limit immer so hoch ist, dass du die Ausgaben jederzeit auch sofort bezahlen könntest. Sonst verlierst du schnell den Überblick.
Beim Onlineshopping kann man mit Kreditkarte zahlen, oder auch auf weitere Anbieter für bargeldlosen Zahlungsverkehr ausweichen, um die Produkte der Begierde nach Hause zu bestellen.

Wo kann ich bargeldlos bezahlen?

Kontaktlos bezahlen kann man mittlerweile fast überall. Ob im Supermarkt, im Restaurant, Café oder an der Tankstelle: Die meisten Geschäfte bieten Kartenzahlung an. Nicht selten kommt es in Deutschland aber vor, dass die Zahlung an einen Mindestbetrag gekoppelt ist. Im europäischen wie internationalem Ausland ist das bargeldlose Bezahlen sehr viel etablierter. Hier können die meisten Menschen alles mit Karte bezahlen. Aber aufgepasst: Checke vor deinem Urlaub, ob deine Kreditkarte im Ausland auch akzeptiert wird. Außerdem lohnt es sich, das Limit hochzusetzen und deine Bank über den Auslandsaufenthalt zu informieren. Sonst kann es vorkommen, dass die Bank bei zu vielen auffälligen Abbuchungen im Ausland die Karte sperrt – als Vorsichtsmaßnahme vor Betrug.

Mit dem Smartphone bezahlen – wie funktioniert das?

Die modernste Art und Weise im Geschäft zu bezahlen, ist die Zahlung via Smartphone oder Smartwatch. Wer mit dem Smartphone bezahlen will, muss seine Kreditkarte via App mit seinem Smartphone verknüpfen. Anschließend braucht er nur noch sein Handy an das Kartenlesegerät im Geschäft zu halten. Eine Bestätigung via Pin später, ist die Zahlung freigegeben. Mit der Smartwatch ist dies dann entsprechend auch möglich.

bargeldloses Zahlen

Die Vorteile der Kartenzahlung

Bar zu bezahlen hat seine Vorteile, in unserer digitalen Welt spricht aber auch vieles für eine Kartenzahlung. Welche Vorteile das bargeldlose Bezahlen hat, verraten wir dir hier:

  • Unternehmen sparen sich Geld
    Wer einmal eine große Menge Bargeld in einer Bank einzahlen wollte, weiß, wovon wir sprechen: Viele Banken verlangen Gebühren, wenn man große Mengen Münzen und Scheine abgeben will. Mit der bargeldlosen Zahlung sparen sich Unternehmen Ausgaben.
  • Keine Staus mehr an der Kasse
    Nur noch schnell das Kleingeld zählen. Wer schon einmal länger an der Kasse gestanden hat, weil die Kassiererin alle Münzen des Kunden zählen musste, schätzt Kartenzahlung umso mehr. Und ja, das bargeldlose Zahlen macht den Kassenvorgang sehr viel effizienter, weil Kunden schneller bedient und verabschiedet werden können. Die Vorteile: weniger Mitarbeiter, geringere Wartezeiten und mehr Effizienz im Handel. Und: In Zeiten einer Pandemie schützt die Kartenzahlung sogar die Gesundheit. Warum? Durch das kontaktlose Bezahlen an der Kasse wird der Kontakt zwischen Kunde und Verkäufer auf ein Minimum reduziert. Der Austausch von Bargeld fällt völlig weg. So haben Viren kaum eine Chance von Mensch zu Mensch „zu springen“.
  • Kein Bargeld, kein Risiko
    Ob Händler oder Kunde: Wer weniger Geld mit sich rumschleppt, hat auch ein geringeres Risiko vor Diebstahl oder Raub. Gerade im Ausland ist eine Karte sehr viel sicherer, als Mengen an Geldscheinen, die im Zweifel für immer verloren sind.
  • Ein besserer Überblick in die eigenen Finanzen
    Hier schnell fünf Euro, da ein Eis, später ein Kaffee. Wer viel mit Bargeld bezahlt, verliert schnell den Überblick, wohin das eigene Geld im Alltag fließt. Kartenzahlung wird immer dokumentiert – direkt auf dem eigenen Konto. So lässt sich besser nachvollziehen, was die größten Posten im Monat sind. Für Unternehmen bedeutet die Kartenzahlung eine einfachere Buchhaltung.

Die Nachteile des bargeldlosen Bezahlens

Die Vorteile der Kartenzahlung klingen zu schön, um wahr zu sein? Ja! Denn natürlich hat das bargeldlose Zahlen auch Nachteile – für Kunden wie Unternehmen.

  • Die Anschaffung eines Terminals kostet
    Warum immer noch so viele Geschäfte kein Kartenlesegerät haben? Weil die Anschaffung und Einrichtung eine Menge Geld kostet. Gerade Start-ups und neue Geschäfte wie Restaurants können das nicht stemmen.
  • Aufgepasst, versteckte Kosten!
    Das Zahlen mit der Kreditkarte ist europaweit kostenlos. Wer aber mit seiner Girocard bezahlt, kann draufzahlen. Denn manche Geschäfte lassen sich das bargeldlose Bezahlen einiges kosten. Je Bezahlvorgang im Café, beim Buchladen oder Friseur kostet dann zwischen 2 und 75 Cent. Im Monat kann sich das schnell summieren.
  • Den Überblick zu wahren ist eine Herausforderung
    Einerseits bietet das bargeldlose Zahlen die Chance, die eigene Buchhaltung gut zu durchblicken. Schwierig wird es jedoch, wenn Abbuchungen Tage später erst vermerkt werden oder die Kreditkartenabrechnung am Monatsende überrascht. Wer viel mit Karte bezahlt, muss den Überblick behalten. Sonst gibt man schnell mehr aus, als man auf dem Konto hat.

Risikofaktor: Kreditkarte

Zudem kann eine Kreditkarte schnell zum Risiko werden, wenn ihre Daten oder die Karte selbst geklaut wird. Denn oftmals reicht eine Unterschrift, um mit ihr bargeldlos zu bezahlen. Hier sind Nutzer gefordert, besonders aufzupassen und die Karte bei Verlust direkt sperren zu lassen. Ansprechpartner ist hier das Bankinstitut, das die Karte ausgestellt hat. Unser Tipp: Speichere die Nummer zur Sperrung deiner Kreditkarte immer im Smartphone ab. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme könnte sein, der Kreditkarte kein allzu großes Limit zu geben, um im Diebstahlsfall abgesichert zu sein. Auch solltest du deine Kreditkarten-Daten niemals verraten, deinen Pin schützen und die Kartennummer nur auf sicheren Internetseiten angeben, um Missbrauch vorzubeugen.

Unser Tipp: Eine NFC-Abschirmhülle für deine Kreditkarte kann zudem helfen, dass niemand an deine Daten kommt. Die in der Hülle verbauten Mini-Drähte stören Funkwellen und machen es so fast unmöglich, dass man den Chip heimlich und unbemerkt auslesen kann. So kann niemand von außen auf deine sensiblen Daten zugreifen.

Die gute Nachricht ist: Kannst du den Missbrauch im Falle eines (Daten-)Diebstahls nachweisen, haftet die Bank für den Schaden – sofern du den Diebstahl bei der Polizei anzeigst. Dann bekommst du dein Geld wieder.

Unser Tipp: Um gerade beim Onlineshopping auf Nummer sicher zu gehen, lohnt sich der Internetschutzbrief von ERGO. Er sichert deine Daten in Höhe von 15.000 Euro ab. Informiere dich jetzt bei ERGO.

Bist du nun Team Bargeld oder Karte? Ich hoffe, mithilfe meiner Tipps kennst du dich jetzt in Sachen bargeldlosen Bezahlen besser aus. Du hast noch mehr Tipps? Dann schreib sie gerne in die Kommentare!

#ERGOLebeachtsam

[1] https://www.bundesbank.de/resource/blob/855642/3861895e6dd5559a10ee2989ce47cae0/mL/zahlungsverhalten-in-deutschland-2020-data.pdf

[2] https://www.bundesbank.de/resource/blob/855642/3861895e6dd5559a10ee2989ce47cae0/mL/zahlungsverhalten-in-deutschland-2020-data.pdf


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