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Geld sparen leicht gemacht: 9 Tipps und Tricks

Michelle Gampe

Wusstest du, dass der Weltspartag am 29. Oktober zum 96. Mal in 27 Ländern stattfindet? Seit fast 100 Jahren sparen Menschen ihr Geld, um sich ihre langfristigen Träume zu erfüllen. Du legst noch nichts zurück? Keine Sorge: Aller Anfang ist schwer! Mit meinen einfachen Spartipps lernst du, nachhaltig und schnell Geld zu sparen. Versprochen!

Gründe, um Geld zu sparen, gibt es viele. Ob der Traumurlaub im Lieblingsland, die Angst vor der Altersarmut oder die Ausbildung der Kinder: Das Leben kostet Geld. Wer sein Geld sinnvoll einsetzt und spart, hat mehr davon. Doch ich weiß selbst, aller Anfang ist schwer. Mein allererstes Gehalt habe ich auf den Kopf gehauen. Endlich Kohle, endlich Geld für all meine Wünsche. Sparen, wozu? Doch irgendwann ärgerte ich mich, wenn mein Konto längst leer war, der Monat aber noch lang.

Doch wie nur sparen? Ich beschäftigte mich mit dem Thema sparen und suchte mir kleine Sparpotentiale – und vor allem Ziele – im Alltag. Heute spare ich mit Vernunft, aber ohne Verzicht. Wie ich das geschafft habe? Das verrate ich dir mit meinen Tipps & Tricks.

Schritt 1: Einen Überblick bekommen

Mein wichtigster – und vielleicht essentiellster – Tipp zum Geld sparen: Verschaffe dir einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben. Was fürchterlich langweilig klingt, ist jedoch unabdingbar. Denn nur wer weiß, was er einnimmt, kann auch besser nachvollziehen, wie viel er ausgeben darf. Meine Versicherungen beispielsweise verwalte ich inzwischen alle über das ERGO Kundenportal. Hier habe ich jederzeit einen Überblick über die Beiträge, die monatlich oder jährlich anfallen.

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Für alle weiteren Ausgaben gibt es zahlreiche Apps, die einem helfen, die eigenen Finanzen im Blick zu behalten.

Tipp: Hol dir eine der vielen Apps zum Haushalten auf dein Smartphone und notiere jede noch so kleine Ausgabe sofort darin.

Schritt 2: Einsparpotenziale erkennen

Ich durchforstete alle meine Ausgaben und ging sie Schritt für Schritt durch. “Wie wichtig ist diese Ausgabe für mich?”, fragte ich mich bei jedem Betrag. Und: “Worauf kann ich verzichten?” Ähnlich wie beim Kleiderschrank ausmisten, ging ich sehr strategisch an die Sache ran. Miete, Stromkosten und Lebensmitteleinkäufe kann man natürlich nicht von der Liste streichen. Essenslieferungen und den schnellen Coffee-to-go aber vielleicht schon? Ich sortierte meine Liste und hatte so einen schnellen Überblick, an welchen Dingen ich künftig sparen möchte.

Mein Tipp: Mach dir eine Liste und teile sie nach “wichtig”, “brauche ich” und “kann ich verzichten” ein. So bekommst du gleich einen Eindruck, welche Käufe dir am Herzen liegen und welche du künftig vermeiden willst.

Wie viel sollte man monatlich sparen?

Grundsätzlich gilt: Jeder Cent zählt. Experten raten aber zur 50-30-20-Regel. Heißt:

  • 50 Prozent des Einkommens dürfen für alle Fixkosten ausgegeben werden.
  • 30 Prozent stehen einem für all die schönen Dinge des Lebens zur Verfügung, sprich Hobbies, Ausgehen, Restaurantbesuche oder Urlaub.
  • 20 Prozent vom Einkommen sollten zur Seite gelegt und gespart werden.

Doch nicht jeder von uns hat so viel Geld zur Verfügung, dass er mal eben mehrere hundert Euro im Monat zur Seite legen kann. Wer wenig hat, darf damit erstmal vorrangig Dinge des täglichen Lebens bezahlen. Doch mit einem Blick ins Haushaltsbuch zeigen sich dann meistens doch die kleinen Einsparpotenziale wie der tägliche Kaffee beim Bäcker. Ganz nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist.

Schritt 3: Ungenutzte Abos und Verträge kündigen

Was nutzt du wirklich im Alltag? Mit dieser Frage im Hinterkopf solltest du dir vor allem die vielen Abos und Verträge ansehen, die sich so über die Jahre ansammeln. Ob Online oder Offline: Streaming-Dienste, das Fitness-Studio oder das monatliche Magazin-Abo kosten. Nutzt du sie auch wirklich?

Schritt 4: Versicherungen checken

Nach dem Haushaltsbuch warf ich einen Blick auf meine Versicherungen. Welche Versicherungen habe ich? Brauche ich noch eine wichtige? Und was zahle ich monatlich dafür? Der Blick in die Versicherungsmappe oder das Kundenportal lohnt sich. Denn Tarife ändern sich, ein Wechsel kann auch aus finanzieller Sicht attraktiv sein – vor allem im Herbst mit der der KFZ-Versicherung.


Schnell sein lohnt sich außerdem im Bereich der Lebensversicherung: Denn der Garantiezins wird zum 1. Januar 2022 von 0,9 auf 0,25 sinken. Wer jetzt noch vor Jahresende eine Lebensversicherung abschließt, sichert sich den höheren Garantiezins und somit eine bessere Rendite. Perfekt für die eigene Altersvorsorge. Jetzt Termin vereinbaren und vorsorgen!

Schritt 5: Steuererklärung gemacht?

Von der Versicherung geht’s direkt weiter zur Steuererklärung. So lästig die jährliche Erklärung beim Finanzamt sein mag, wer den Stress auf sich nimmt, kann jede Menge Geld sparen. Denn selbst bei kleinen Einkommen lohnt es sich, seine Steuererklärung jedes Jahr zu machen. Meistens bekommt man doch etwas zurück. Wusstest du, dass du bis zu fünf Jahre später deine Steuererklärung machen kannst? Also worauf wartest du noch?

Wie spart man beim Lebensmittel-Einkauf?

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Sollte man bei Lebensmitteln sparen? Nein! Essen und eine gesunde Ernährung sind wichtig. Trotzdem kann man mit kleinen Kniffen noch ein bisschen Geld sparen beim Einkaufen: Mache dir eine Einkaufsliste für deinen Wocheneinkauf. Wer das Essen für eine ganze Woche plant und nach Liste einkauft, spart. Denn so kaufst du wirklich nur das ein, was du brauchst. Ich achte außerdem immer auf gute Angebote im Supermarkt, gerade bei Markenprodukten lohnt sich der Blick ins Prospekt. Außerdem kaufe ich saisonal und regional ein. Erdbeeren im Winter? Sind nicht nur super teuer, sondern auch nicht gut für die Umwelt.

Außerdem kann es helfen, sich ein wöchentliches Einkaufslimit zu setzen, das man nicht überschreitet.

Ein altbekannter Tipp: immer nach unten schauen. Supermärkte verstecken die günstigen Produkte oftmals im unteren Regal. Kunden bücken sich nicht so gerne und greifen lieber zu den teureren Produkten auf Augenhöhe.

Wer also Geld sparen möchte, schaut nach unten. Und: Gehe niemals hungrig einkaufen. Man kauft immer mehr als nötig ein, wenn der Magen sich meldet.

Schritt 6: Neuen Umgang mit Geld finden

Die Theorie ist meistens einfach, doch die Praxis die große Herausforderung. Wer einen Überblick über seine Finanzen bekommen hat, hat schon eine gute Grundlage zum Sparen. Nur: An der Umsetzung hapert es dann doch. Ich weiß, wovon ich rede. Zu wissen, dass der Coffee-to-go nicht zwingend nötig ist, ist eine Sache. Aus der Routine auszubrechen und keinen morgendlichen Kaffee im Lieblingscafé auf dem Weg zur Arbeit zu kaufen, die andere. Was hilft? Das Geld knallhart einteilen. Budgetiere deine monatlichen Ausgaben ganz klar und versuche, nicht mehr darüber hinaus auszugeben.

Mein Tipp: Im ersten Monat kann es helfen, das Geld bei der Bank abzuheben und nach Kategorie in Briefumschläge einzusortieren. So behält man sehr viel besser den Überblick, wofür man es ausgibt – und wie schnell es weg ist.

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So budgetierst du dein Geld in Kategorien

Es macht Sinn, die Ausgaben in Kategorien zu unterteilen, um einen besseren Überblick über die eigenen Ausgaben zu bekommen:

  1. Kategorie Leben
    Hier runter fallen alle Ausgaben zu Miete, Strom, Versicherungen, Handykosten und andere Fixkosten. Wenn möglich, sollten diese Kosten nicht mehr als 50% deines Nettoeinkommens ausmachen.
  2. Kategorie Lebensmittel
    Dein Budget für deine Lebensmittelausgaben. Damit sind jedoch nur die Einkäufe im Super- oder Getränkemarkt gemeint.
  3. Kategorie Essen
    Denn in der dritten Kategorie finden sich alle Ausgaben für Restaurantbesuche am Abend, den Lunch mit Kollegen oder einen schnellen Kaffee auf die Hand.
  4. Kategorie Sport & Freizeit
    In diese Kategorie fallen all deine Ausgaben rund um das Thema Sport & Freizeit. Du treibst ein Hobby mit monatlichen Ausgaben? Rein damit. Du liebst es, abends wegzugehen? Rein damit. Dein Hobby ist das Lesen von Büchern? Rein damit.
  5. Kategorie Kleidung & Shopping
    Dank Onlineshops und Rabattcodes ist das Shopping so einfach und günstig wie nie. Dennoch besitzen wir alle viel zu viel Kleidung. Um einen besseren Überblick zu bekommen, ob du vielleicht zu viel für Mode ausgibst, verordne dir ein festes Budget zum Shoppen.
  6. Kategorie Fahrzeuge
    Hier sammelst du alle Ausgaben rund ums Auto & Co. Ob Versicherung, Tank oder Reparatur: Verordne dir ein fixes Budget, das langfristig Geld für Notfälle einkalkuliert.
  7. Kategorie Spaß & Urlaub
    Hier kommt dein Lieblingsbudget: Geld für all die Dinge, die Spaß machen und dir gut tun. Wenn du das es nicht ausgibst, sparst du es – denn der nächste Urlaub wartet bestimmt.
  8. Kategorie Sparen
    In diese Kategorie kommt der ganze Rest des Geldes. Dieses Budget wird gespart, kurzfristig zur Seite gelegt, langfristig investiert. Experten raten: Mindestens 10%, besser 20 % deines Nettoeinkommens sollten übrig bleiben und gespart werden.

Schritt 7: Einen Notgroschen aufbauen und Rücklagen bilden

Du hast deine Finanzen im Blick, weißt, wo du sparen kannst und nach und nach füllt sich nun dein Konto. Bevor du clever investierst oder Sparpläne austüftelst, solltest du jedoch einen Notgroschen aufbauen. Unter einem Notgroschen versteht man Rücklagen, die man für schlechte Zeiten zurücklegt. Sei es eine Krankheit, ein Jobverlust, die kaputte Waschmaschine oder sonstige notwendige große Anschaffungen. Ein solcher Notgroschen beruhigt und lässt einen besser schlafen. Deine Rücklagen sollten ungefähr zwei oder drei Netto-Monatsgehälter ausmachen. Dieses Geld liegt auf deinem Konto und wird nur im Notfall angerührt. Mein Tipp: Solltest du von dem Ersparten etwas nehmen, fülle es so bald wie möglich wieder auf.

Schritt 8: Das Gesparte investieren

Sobald du deinen Notgroschen aufgefüllt hast, geht’s ans Investieren. Hier entscheidest du, wie du dein Geld anlegen willst. Lese dich zum Thema Geldanlage ein und lass dich von Experten beraten. Bist du eher Typ Sicherheit? Dann setze auf ein Sparkonto oder risikoarme Investitionen bzw. Geldanlagen. Wenn du mutiger bist, investiere in den Aktienmarkt. Ob du dein Geld auf dem Konto wachsen lassen, in ETFs oder Aktien investieren, einen Fonds besparen oder eine Lebensversicherung abschließen willst, ist am Ende jedoch deine ganz persönliche Entscheidung.

Übrigens: Wusstest du, dass du auch bei ERGO dein Geld in Investmentfonds für die Altersvorsorge anlegen kannst? Das Tolle: Du baust hier nicht nur dein Vermögen langfristig auf, sondern investierst auch noch in nachhaltige Fonds. Jetzt informieren!

Wie spart man für Kinder?

Wer als Eltern oder Großeltern seinen Kindern eine Freude machen und ihnen eine gute, finanzielle Basis für das Leben liefern will, spart für sie. Mit einem festen Betrag von nur monatlich 25 Euro lässt sich bis zum 18. Lebensjahr jede Menge bares Geld sparen. Noch besser ist es, wenn man das Geld in Fonds anlegt. So vermehrt es sich eigenständig zu einem Vermögen. Die ERGO Kidspolice ist hier ein guter Anlaufpunkt. Verschiedene Angebote bieten den langfristigen Vermögensaufbau bis zur Volljährigkeit. Wie zum Beispiel die ERGO Eco-Kidspolice Chance. In diesem Paket können bis zu zehn Nachhaltigkeitsfonds bespart werden. Das Beste: Die Police kann vom Kind im Erwachsenenalter übernommen oder als lebenslange Rente oder Kapital ausgezahlt werden.

Schritt 9: Das Leben nicht vergessen

So wichtig das Geld sparen auch ist, man sollte das Leben nicht vergessen. Spare immer im Rahmen deiner Möglichkeiten. Das bedeutet: Schränke dich gern ein wenig ein, aber spare nicht um des Sparens willen. Wenn eine spontane Reise aufploppt, oder du dir einen Herzenswunsch erfüllen willst: Mach es – sofern dein Konto das hergibt. Denn das Leben passiert im Jetzt. Dein Glück ist mehr wert als jedes prall gefüllte Konto.

Ich hoffe, meine Tipps und Tricks helfen dir, deine Finanzen im Blick zu haben und unterstützen dich beim Geld sparen. Du hast noch mehr Ideen? Dann schreib sie sehr gerne in die Kommentare!

#ERGOlebeachtsam


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