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Ab in die Winterpause: Mit diesen Tipps kommst du mit deinem Motorrad gut durch Herbst und Winter

Günter Ripberger

Wusstest du, dass viele Menschen die Einschränkungen im Bereich der Freizeitaktivitäten der letzten eineinhalb Jahre genutzt haben, um sich ein Motorrad anzuschaffen? Die Anzahl der Motorradbesitzer stieg alleine im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 um rund 54.000. Dementsprechend nutzen aktuell auch einige den schönen Herbst zum Motorrad fahren. 

Ich besitze und fahre schon seit ich denken kann ein Motorrad. Erst fuhr ich Flory 3 Gang dann eine KS80 Super bis zur K 750 RT von BMW. Inzwischen verbringe ich viel Zeit auf meiner Harley und genieße den Sommer über entspannte Touren mit meinen Kumpels. Erst vor vier Wochen haben wir uns für eine Herbsttour getroffen und die Pfalz unsicher gemacht.

Motorrad fahren
In meinem Beitrag erzähle ich dir von unserer Tour zwischen Sonnenschein und Herbstlaub und was du beim Fahren in dieser Jahreszeit beachten solltest, um sicher ans Ziel zu kommen. Denn als Versicherungskaufmann mit 36 Jahren Berufserfahrung weiß ich, was alles passieren kann. Außerdem erfährst du, wie mein Motorrad den Winter gut übersteht und was du dir davon mitnehmen kannst.

Aufs Motorrad, fertig, …

Fast! Denn bevor es losgeht, solltest du drei Dinge beachten:

  1. Gesundheit: Das aller Wichtigste vor Antritt deiner Tour ist, dass du dich fit und gesund fühlst. Du solltest nur aufsteigen, wenn du dir sicher sein kannst, dass du konzentriert bei der Sache bist. Das ist beim Motorrad fahren das A und O. Nur eine kleine Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr kann schnell böse enden. Denn als Motorradfahrer wird man schnell mal übersehen.
  2. Motorrad: Funktionieren Lichter, Blinker und Bremsen? Sind die Reifen und der Reifendruck in Ordnung? Stimmt die Kettenspannung? Diese Fragen solltest du dir vor Fahrtantritt gewissenhaft beantworten. Ein kleines Handtuch im Gepäck für eine trockene Sitzbank macht auch Sinn und habe ich immer mit dabei.
  3. Gepäck und sonstige Ausrüstung: Das wohl wichtigste und essenziellste, was du bei deiner Tour immer dabeihaben und auch anhaben solltest, die Schutzkleidung. Dazu gehört natürlich auch ein ordentlicher Helm. Bei Jacke und Hose kommt es darauf an, dass die Arme, Beine und dein Rücken mit Protektoren geschützt sind. Je nachdem, wo deine Reise hingeht und zu welcher Jahreszeit du unterwegs bist, solltest du zusätzlich entsprechende Kleidung dabeihaben. Bei mir darf das Regencape auf keinen Fall fehlen. Wer schon einmal stundenlang durchgefroren und nass Motorrad fahren war, weiß wovon ich spreche. Da lässt dann auch mal schnell die Konzentration nach – ein No-Go beim Motorrad fahren!

Sichere deine Schutzkleidung ab!

Die Schutzkleidung und der Helm sind ein bedeutender Kostenfaktor. Mit dem neuen Baustein in der ERGO Motorradversicherung kannst du deine Schutzkleidung bzw. -helm für den Fall eines Unfalls ab sofort bestens absichern.

Motorrad fahren: Jetzt aber wirklich – Aufs Motorrad, fertig, los

Bei strahlendem Sonnenschein ging es Anfang Oktober pünktlich um 9 Uhr für uns – die sechsköpfige Truppe der 50er – los. Zuerst nach Rhein/Hessen und dann in die Pfalz und das Saarland, vier Tage raus aus dem stressigen Alltag. Noch am Abend vorher haben wir uns ganz aufgeregt über unsere Handys zu den letzten Vorbereitungen ausgetauscht.

Motorrad fahren
Wir sind von Schwäbisch Gmünd über Heidelberg nach Mannheim und von dort aus weiter in den Norden nach Hahnheim – ein sehr schönes Weinanbaugebiet bei Mainz – gefahren. Und wenn wir schon mal da sind, dachten wir uns, können wir auch direkt ein paar leckere Weine bei einem tollen Winzer (Meyerhof in Flohheim) kosten 🙂 Weiter ging es von Hahnheim über Alzey nach Saarburg und schließlich zum letzten Stopp an die Mosel. Auch dort haben wir uns nach einem wunderschönen Tag noch ein Glas beim Weingut van Volxem gegönnt. Logischerweise erst, als die Maschinen im Hotel standen.

Bei wunderschönem Herbstwetter, freien Straßen und ganz vielen Kurven haben wir in den vier Tagen rund 1190 Kilometer mit unseren Motorrädern zurückgelegt. Die Mosel und den Rhein an einem wunderschönen Herbsttag entlang zu fahren, ist ein tolles Erlebnis. Uns wurde mal wieder bewusst, wie schön es in Deutschland ist.

Apropos Herbstwetter: Achtung Rutschgefahr beim Motorrad fahren!

Beim Motorrad fahren im Herbst lauern einige Gefahren, die du bei einer Tour ab September im Hinterkopf haben solltest. Ich habe hier deshalb vier Tipps, die du beim Fahren im Herbst beachten solltest:

  • Laub: Laubbedeckte Fahrbahnen sind ganz besonders gefährlich für Motorradfahrer. Schnell kannst du ins Rutschen geraten und mit deinem Zweirad stürzen. Fahre deshalb unbedingt langsamer, wenn du auf eine mit Laub bedeckte Fahrbahn stößt.
  • Nässe & Glatteis: Tagsüber Sonnenschein bei 20 Grad und nachts Frost bei Minusgraden. Dieses Wetterchaos ist im Herbst nicht selten. Achte bei einer Tour, die früh losgeht darauf, dass es an der ein- oder anderen Stelle glatt sein könnte. Mit einem Zweirad rutscht man schnell mal weg.
  • Wildwechsel: Herbst – Die Tage werden kürzer und es wird früher dunkel. Rehe und Wildschweine sind auf der Suche nach Futter, bevor es kalt wird. Pass deshalb gut auf, wenn du in der Abenddämmerung bzw. in den frühen Morgenstunden unterwegs bist!
  • Nebel: Meistens geht es ziemlich früh und direkt nach dem Frühstück los. So kann man den Motorrad-Tag voll und ganz ausnutzen. Doch so früh unterwegs zu sein, kann an manchen Tagen auch eine mit Nebel bedeckte Fahrbahn bedeuten. Fahre deshalb vorsichtig!

Auch bei unserem Kurztrip sind wir über Laubbedeckte Landstraßen gefahren. Das Strahlen der Sonne und die herbstlichen Farben lenken einen dann doch schnell ab und man vergisst sich schnell in den Eindrücken.

Deshalb: Immer vorsichtig fahren und nur ausgeschlafen auf das Motorrad steigen!

Nach vier tollen Tagen sind wir alle wieder gesund in der Heimat angekommen. Schon jetzt freuen wir uns auf die nächste Tour, irgendwo in Deutschland.

Winterschlaf für das Motorrad

Zuhause angekommen, geht es direkt ans einwintern meiner Harley. Ich nutze die Zeit, in der ich ohnehin nicht fahre, um meine Maschine in den Wintermonaten zum Kundendienst zu geben. Ich empfehle dir folgende Checkliste vor dem Winter abzuarbeiten, um dein Motorrad Winterfest zu machen:

  • Gründliche Reinigung
  • Batterie ausbauen
  • Tank auffüllen
  • Öl wechseln
  • Reifendruck überprüfen und auffüllen

Hier findest du eine ausführliche Beschreibung der Maßnahmen, um dein Motorrad in den Winterschlaf zu legen.

Ich hoffe meine Tipps haben dir geholfen, damit du die letzten sonnigen Herbsttage auf deinem Motorrad genießen und gut vorbereitet in die Winterpause gehen kannst. Erzähle mir in den Kommentaren gerne, was bei deiner Tour nicht fehlen darf und was du im Winter mit deinem Bike machst. 

Der Winter – genau die richtige Zeit, sich um die Versicherung zu kümmern. Die ERGO Motorradversicherung bietet viele Vorteile wie etwa der neue Baustein „Motorrad Plus“. Dieser sichert deine Schutzkleidung sowie deinen Helm im Falle eines Sturzes ab. Prüfe auch mal wie du abgesichert bist. Eine Unfallversicherung und eine Verkehrs-Rechtsschutz sollten auf jeder Fahrt dein Begleiter sein.

#ERGOlebeachtsam


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