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Motorradführerschein bestanden! Und jetzt?

Carina Kockelke

Unendliche Fragebögen, dichten Stadtverkehr und Überlandfahrten überstanden und endlich ist es soweit: Du hältst deinen eigenen Motorradführerschein in Händen! Mal im Ernst – gegen die Überzeugungsarbeit bei der Familie war das doch bestimmt ein Klacks! Aber wie geht es jetzt weiter? Welches Motorrad deckt deine Bedürfnisse ab? Wie findest du die passende Ausrüstung und welcher Helm ist der Beste?

Fragen über Fragen! Damit du jetzt so richtig ins Biker-Leben einsteigen kannst, habe ich ein paar Tipps für dich gesammelt.

Motorradführerschein leicht gemacht

Du hast noch keinen Motorradführerschein, aber interessierst dich dafür – und besitzt einen Pkw-Führerschein der Klasse B? Ab sofort gibt es auch für Autofahrer eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, den Motorradführerschein zu erwerben: Eine separate Fahrerschulung reicht nun aus, um Motorräder der Klasse A1 zu fahren. Das umfasst Leichtkrafträder bis 125 cm³. Dafür ist weder eine theoretische noch eine praktische Prüfung erforderlich.

Die Vorrausetzungen für die Erweiterung der Führerscheinklasse B:

  • Fahrerschulung mit mindestens vier theoretischen Unterrichtseinheiten je 90 Minuten
  • Fahrerschulung mit mindestens fünf praktischen Unterrichtseinheiten zu je 90 Minuten
  • mindestens 5 Jahre Vorbesitz eines Führerscheins der Klasse B
  • man muss mindestens 25 Jahre alt sein

Informiere dich am besten bei der Fahrschule deines Vertrauens über die Möglichkeiten und was für dich am besten passt.

PS: Ein „Trike“ – ein motorisiertes Dreirad – darfst du auch mit einem Führerschein der Klasse B fahren.

Das richtige Motorrad finden

Scrambler, Racer, Chopper, Enduro oder doch der Allrounder? Das richtige Motorrad zu finden ist nicht immer einfach, denn jeder Motorradtypus hat besondere Eigenschaften. Aber so unterschiedlich Motorräder auch sind, sind auch ihre Motoren.

Bist du eher der sportliche oder der gechillte Typ? Möchtest du entspannte Tagesausflüge machen, mit deinem Motorrad in den Urlaub fahren oder nutzt du deine Maschine hauptsächlich im Alltag? Vielleicht möchtest du auch gar nicht auf die Straße, sondern die Motocross-Trails unsicher machen? Such dir am besten erstmal die am besten zu dir passende Kategorie aus und starte ganz entspannt. Du musst ja nicht gleich am Anfang und als relativ unerfahrener Beginner die größte, schnellste und teuerste Maschine fahren – dein Fuhrpark wird sich über die Jahre bestimmt erweitern. 😉

Und das Wichtigste ist: Ohne Probefahrt und Probesitzen solltest du auf keinen Fall eine Maschine kaufen!

Falls du schon einen Motorradführerschein hast und dein Motorrad bereits zu Hause steht, findest du hier unsere Tipps, wie du es jetzt fit für den Frühling machst!

 Schutzkleidung für Motorradfahrer

Bei Bekleidung, Helm und Stiefeln sollte nicht gespart werden! Dabei stellen sich viele die Frage, ob sie sich lieber für Textil oder Leder entscheiden sollen. Textilkombis sind oftmals beliebter, da sie leicht, bequem und wetterfest sind. Inzwischen weisen auch sie ein hohes Sicherheitsniveau auf, aber natürlich bietet gutes Leder immer noch eine höhere Abriebfestigkeit. Ein weiteres Argument für Lederkombis ist, dass die eingearbeiteten Protektoren besser sitzen. Falls du fürchtest, dass du unter einer Lederkombi zu sehr ins Schwitzen kommst, bieten einige Hersteller Abhilfe mit spezialbehandeltem Leder, z. B. „Cool Leather“, dass Sonnenstrahlung abweist.

Du solltest immer mehrere Teile anprobieren und auch damit auf dem Motorrad probesitzen, denn wenn die Ausrüstung nicht gut passt, kann sie die Haut an Stellen wie Knien, Ellbogen oder Schultern wundscheuern. Außerdem bist du im Straßenverkehr schneller abgelenkt, wenn die Kleidung zwickt und ziept und die Gefahr, einen Unfall zu verursachen, steigt.

Du solltest auch immer die Nähte und Reisverschlüsse überprüfen. Nur wenn diese optimal verarbeitet sind, bietet die Kleidung optimalen Schutz im Falle eines Unfalls.

Motorradkleidung braucht Pflege

Bei Textilkleidung solltest du prinzipiell immer die Pflegeanleitung des Herstellers beachten. In der Regel lassen sich Fahrerausrüstungen im Schonwaschgang reinigen. Wir raten aber dazu, nach mindestens drei Waschgängen die Bekleidung zu imprägnieren. Im Winter solltest du deine Kleidung an einem trockenen Ort lagern, an dem gleichmäßige Temperaturen herrschen. Damit sich Leder und Textilien nicht an Faltstellen unschön verziehen oder verfärben, diese am besten im Kleiderschrank aufbewahren, wo ihr eure Ausrüstung an einem Bügel aufhängen könnt.

Gut geschützt mit dem richtigen Helm

Ob Full-Face-Helm, Klapphelm oder Open-Face: Ein Motorradhelm ist das Wichtigste beim Motorradfahren und kein „Zubehör“. Folgende Punkte solltest du beim Kauf eines Helms beachten:

1) Die passende Größe

Miß deinen Kopfumfang im Stirnbereich über den Ohren. Da die Größen jedoch von Hersteller zu Hersteller variieren, ist eine Anprobe unverzichtbar. Unbedingt mitbedenken: Das Polster wird mit der Zeit nachgeben, daher lieber mit einer kleineren Größe auf Nummer sicher gehen.

 2) Der perfekte Sitz

Ein guter Helm muss sitzen, ohne zu drücken. Pads und Wangenpolster können bei manchen Helmen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Außerdem sollte sich ein Helm nie abziehen lassen, sobald er geschlossen ist.

 3) Lass dir Zeit

Trage deinen Helm bei der Anprobe mindestens zehn Minuten, um sicherzugehen, dass keine unangenehmen Druckstellen entstehen. Bei einigen Händlern kann man sich Helme auch für eine Probefahrt ausleihen.

 4) Old ist nicht immer Gold

Eine neue Ausrüstung ist zwar teuer, aber du solltest nie einen gebrauchten Helm kaufen. Nicht nur aus hygienischen Gründen ist hiervon abzuraten – ein Helm kann Risse im Material haben, die man von außen nicht erkennt. Somit ist kein hundertprozentiger Schutz gewährleistet.

Trotz gutem Schutz und Vorsorge reicht ein kleiner Sturz aus, um dich länger außer Gefecht zu setzen. Damit du voll und ganz nach einem Unfall abgesichert bist, gibt es die ERGO Unfallversicherung. So stehst du nach einem Unfall nie alleine da, bekommst individuelle Beratung und finanzielle Unterstützung – ganz nach deinen eigenen Bedürfnissen.

Klar, bist du nun aufgeregt und möchtest dich direkt auf dein Motorrad schwingen um loszufahren. Aber bitte bedenke aktuell: Ein Unfall kann trotz allen Vorsichtsmaßnahmen passieren. Momentan haben Ärzte und Krankenhäuser aber extrem viel zutun. Überlege daher, ob du nicht noch etwas warten kannst, bis du auf das Motorrad steigst.

 

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