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Nachhaltig Renovieren: mit unseren Tipps erstrahlen alte Häuser im neuen Glanz

Andreas Morawietz

Wusstest du schon, dass du seit dem letzten Jahr bis zu 40.000 Euro Förderung erhalten kannst, wenn du beim Renovieren deines Hauses auf Nachhaltigkeit setzt? Wir zeigen dir, wie du es dir wieder so richtig gemütlich machen kannst, ohne dabei zu tief in die Tasche zu greifen.

Schöner Wohnen: jetzt ganz nachhaltig und mit massiver staatlicher Förderung

Nachhaltigkeit ist in aller Munde

Zu Recht, denn achtsam mit unserer Umwelt und dem Klima umzugehen ist wichtiger denn je. Um nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, müssen wir uns alle gemeinsam anstrengen.

So hat auch die Bundesregierung seit letztem Jahr ein neues Förderprogramm für eine nachhaltige Renovierung und energetische Sanierung von Gebäuden aufgelegt. Damit du daran teilnehmen kannst, muss dein Haus nur mindestens zehn Jahre alt sein. Die Kosten für den Umbau, etwa eine neue Heizung oder ein besser gedämmtes Dach, können über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuer abgesetzt werden. Du kannst dir dabei insgesamt bis zu 40.000 Euro zurückholen.

Das klingt erstmal gut. Aber welche Renovierungsarbeiten lohnen sich denn so wirklich?

Nachhaltig Heizen: ein weites Feld mit viel Platz zum Sparen

Welchen Heizungstyp man letztendlich wählt, ist eine ganz individuelle Entscheidung. Es gilt viele Faktoren zu berücksichtigen und sich über eigene Vorlieben und Erwartungen klar zu werden: Möchtest du die Variante, die die Umwelt am meisten schont? Oder stehen die Anschaffungskosten mehr im Fokus? Für einen detaillierten und ausführlichen Überblick kannst du hier weiterlesen. Knapp zusammengefasst lässt sich aber sagen: Je älter deine Heizung ist, umso schneller hast du die Umbaukosten wieder drin. Und je sparsamer und klimafreundlicher das System arbeitet, umso mehr wird langfristig auch dein Portemonnaie geschont – denn es ist nicht davon auszugehen, dass die aktuell sehr hohen Energiekosten in absehbarer Zeit wieder sinken werden.

Alte Heizung: Sparpotenziale ohne Komplettumbau

Aber auch ohne eine komplett neue Anlage einzubauen, kannst du mit kleineren Maßnahmen deine Heizkosten bereits wesentlich senken. So lohnt es definitiv, mal zu überprüfen, ob die Türen im Inneren deines Hauses immer noch richtig dicht sind. Wenn du die Warmzonen von den kälteren Bereichen, wie etwa Keller, Diele und Dachboden, konsequenter isolierst, kannst du schon viel sparen.

Auch über den nachträglichen Einbau einer Fußbodenheizung kannst du nachdenken. Die ist nicht nur unglaublich gemütlich, sondern auch wesentlich energieeffizienter als klassische Heizkörper. Neuere Modelle lassen sich auch in Räumen mit niedrigen Decken verbauen.

Dach und Fenster: Solide Dämmung und gute Isolation

Viel Einsparpotenzial bietet auch die Dämmung eines alten Daches. Hier solltest du dich bei der Auswahl der Materialien aber für eine nachhaltig ökologische Variante, wie etwa Holzfaser oder Vliese aus Schafwolle, entscheiden. Diese sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern sorgen auch für ein wesentlich besseres Wohnklima. Aber während sich eine Dachdämmung fast immer lohnt, ist ein die Dämmung der Außenwände schon eine ganz andere Frage.

Hier ist es notwendig, sich von einem ausgewiesenen Expert beraten zu lassen. Denn wenn dein Haus nach den Renovierungsarbeiten komplett dicht ist und überhaupt keine Feuchtigkeit mehr austreten kann, besteht die Gefahr von Schimmelbildung.

Unproblematischer ist der Austausch alter und eventuell schlecht isolierter Fenster. Moderne Fenster halten nicht nur die Wärme drin, sondern auch Straßenlärm draußen.

Selbst zum Energieversorger werden: Die Solaranlage auf dem Dach

Auch dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sind die Energiekosten in den letzten Jahr stark gestiegen .

Zeit, dass du dir was zurück holst!

Denn sobald du selbst eine Solaranlage auf dem Dach hast, garantiert dir das EEG für 20 Jahre eine Einspeisevergütung für Strom, den du nicht selbst verbrauchst. Dazu vergibt die KfW-Bank sehr günstige Kredite für die Anschaffung und auch einzelne Bundesländer und Regionen legen noch Fördermittel drauf. Außerdem sinkt der Preis für Photovoltaik-Anlagen seit Jahren, so dass sich eine Anschaffung schnell rechnen kann. Lass’ dich vom schlechten Wetter in deiner Region nicht abschrecken – moderne Solarzellen erzeugen auch unter einer dichten Wolkendecke ausreichend Strom.

Batterietechnik für zuhause: Nur noch den eigenen Strom verbrauchen

Trotz der Einspeisevergütung lohnt es sich noch am meisten, wenn du deinen eigenen Strom auch selbst verbrauchst.

Um das auch nachts tun zu können, gibt es mittlerweile innovative Batteriesysteme. Sie speichern den tagsüber im Überfluss produzierten Strom, so dass du ihn jederzeit zur Verfügung hast. Auch diese Energiespeicher sind bei den staatlichen Förderungen mit inbegriffen. Als unabhängiger Produzent von sehr günstigem Strom wird auch ein Elektroauto nochmal auf ganz neue Weise interessant.

Das Nützliche mit dem schönen verbinden: den Wohnbereich neu gestalten

Du siehst, es gibt viele große und kleine Renovierungs- und Sanierungsprojekte rund um dein Haus.

Und wenn du die technischen Arbeiten geschickt mit einer Neugestaltung deines Wohnraums verbindest, dann erstrahlt auch das älteste Haus bald in neuer Pracht. Ob es nur frische Farben sind oder du einen Wanddurchbruch erwägst, der Küche und Wohnzimmer in einen modernen und großzügigen Allraum verwandelt – lass’ deiner Fantasie freien Lauf!

Vergiss’ aber auch nicht dein neues altes Wohnparadies entsprechend abzusichern – Unfälle und andere Unwägbarkeiten können leider immer passieren. Mit der “Haus-zurück-Garantie” unserer Wohngebäudeversicherung bist du finanziell auf der sicheren Seite.

Hast du schon Erfahrungen mit einer nachhaltigen Renovierung gemacht? Teile Sie gerne mit uns – wir sind auf deine Geschichten und Tipps gespannt! #ERGOlebeachtsam

 


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Kommentare

  • Marlon Weber Antworten

    Wir möchten demnächst unser altes Haus sanieren lassen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich ein großes Einsparpotenzial in der Dämmung eines Daches bietet. Am besten lasse ich mich von einer Bausanierungsfirma beraten.

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