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Nachhaltiges Onlineshopping: So gehts

Sylvia Tichai

Wusstest du, dass der Großteil der Deutschen vorhat, seine Weihnachtsgeschenke 2022 im Internet zu kaufen? Und dass 15 % Wert auf eine umweltbewusstere Feier legen? Ich finde, der Gedanke an die Umwelt sollte nicht erst bei der Gestaltung des Weihnachtsfests im Vordergrund stehen, sondern schon viel früher. Deshalb verrate ich dir heute, wie nachhaltiges Onlineshopping funktioniert.

Jedes Jahr aufs Neue nehme ich mir vor, weniger im Internet zu bestellen. Denn wer im Internet unterwegs ist, verursacht CO2. Surfen, Streamen, tägliche Videokonferenzen: Das alles vergrößert den ökologischen Fußabdruck.

Erst mal ein Widerspruch: Onlineshopping und Nachhaltigkeit

Wenn dann auch noch vermehrt Onlineshopping dazukommt wie in der Vorweihnachtszeit, verschlechtert sich die Ökobilanz weiter: Die Ware muss oft weite Wege zurücklegen – das ist nicht klimafreundlich. Das alles ist mir bewusst. Trotzdem schaffe ich es nicht, auf Bestellungen bei Onlineplattformen zu verzichten. Ich will meine Freizeit nicht in vollen Fußgängerzonen verbringen – und mal ehrlich: Es ist einfach wahnsinnig bequem, auf dem Sofa mit dem Smartphone das riesige Angebot der Onlineshops zu scannen.

Um trotzdem ein gutes Gewissen zu haben, ist mir Nachhaltigkeit beim Onlineshopping wichtig. Worauf du achten musst, damit auch dein Onlineshopping nachhaltig wird, erfährst du hier.

5 Tipps für nachhaltiges Onlineshopping

1. Sammle Geschenkideen und bündle Bestellungen

Mach dir bewusst, dass durch jede einzelne Onlinebestellung CO2 entsteht. Außerdem fällt Verpackungsmüll an: Bei jedem Paket, das ins Haus kommt, erschrecke ich über die Menge an Pappe – und viel zu oft leider auch noch Plastik.

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Dabei ist nachhaltiges Onlineshopping im Ansatz ganz einfach: Weniger Pakete bedeuten weniger Müll. Deshalb lohnt es sich, auf Spontankäufe zu verzichten. Sammle stattdessen Geschenkideen über einen längeren Zeitraum.

Mein Tipp: Leg dir dafür eine Liste auf dem Smartphone an.“

Wenn du mehrere Artikel auf einmal bestellst, profitiert die Umwelt: Dein CO2-Fußabdruck fällt niedriger aus. Und auch du profitierst: Falls Versandkosten anfallen, zahlst du nur einmal.

2. Kaufe nachhaltig ein

Das Wichtigste ist natürlich: Kaufe keinen Plastikschrott. Wenn schon online, dann shoppe am besten bei Händlern, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Dort kannst du sicher sein, dass die Ware fair und nachhaltig hergestellt wurde. Häufig führen diese Anbieter auch Recyclingprodukte. Und sie achten darauf, dass die Verpackung mit wenig oder sogar ohne Plastik auskommt.

Eine gute Ökobilanz haben in der Regel auch Secondhand-Produkte. Dafür und für Reseller-Artikel gibt es spezielle Plattformen. Eine kurze Recherche und du findest sicher schnell das, was du suchst.

Für ein grünes Gewissen bei der Onlinerecherche bieten sich grüne Suchmaschinen wie Ecosia an, die für jede Suchanfrage einen Baum pflanzt.“

3. Vermeide Retouren durch cleveres Bestellen

Das große Problem beim Onlineshopping ist, dass du die Ware nur auf den Fotos des Shops siehst. Besonders bei Kleidung ist das oft enttäuschend: Du kannst den Stoff der Jacke nicht anfassen, nicht testen, ob dir die Farbe steht oder ob die Größe passt. Den Händlern ist das natürlich klar. Damit du trotzdem bestellst, sind sie sehr entgegenkommend und bieten oft sogar kostenlose Rücksendungen an.

Aber das ist nicht umweltfreundlich – denk an die CO2-Emissionen. Deshalb solltest du Retouren vermeiden. Das ist auch in deinem eigenen Interesse: Ist es nicht frustrierend, wieder ein Paket zu bekommen, das man gleich zurückschicken muss? Auszupacken, nur um gleich wieder einzupacken – und ab die Post? Mich nervt das unheimlich, und deshalb habe ich mir Disziplin angewöhnt.

Für nachhaltiges Onlineshopping hier meine Tipps, wie du bei Kleidung Retouren vermeidest:

  • Lies die Produktbeschreibung genau. Manchmal enthält sie einen Hinweis wie „Artikel fällt größer aus“. Auch die Zusammensetzung des Materials sagt etwas über die Qualität aus.
  • Bestelle Mode von Marken, bei denen du dich auf die Größenangabe verlassen kannst.
  • Wenn es doch eine andere Marke sein soll: Nutze den Größenfinder, den die meisten Onlineshops anbieten.

Die Bestellung ist doch nicht das Richtige für dich und Verschenken kommt auch nicht infrage? Dann benutze wenigstens die Originalverpackung, wenn du den Artikel zurückschickst. So wird das missglückte Onlineshopping zumindest etwas nachhaltiger.

4. Expressversand? Wähle alternative Lieferoptionen

Besonders schlecht fürs Klima sind Expresslieferungen, denn dafür müssen Transportdienstleister höheren Aufwand betreiben. Darauf solltest du also verzichten. Entscheide dich stattdessen, wenn möglich, für eine klimaneutrale Lieferoption. Viele Onlineshops bieten diese beim Bezahlvorgang an, verlangen aber meist eine kleine Gebühr dafür. Das Geld sollte es dir wert sein, denn es wird in Projekte investiert, die den Klimaschutz fördern. Auch so wird dein Onlineshopping nachhaltiger – nachträglich.

5. Reduziere die Zahl der Zustellversuche

Richtig schlecht für die Umwelt: Bei 25 % der ersten Zustellversuche muss der Zusteller das Paket wieder mitnehmen. Dann muss er noch mal kommen oder es in einen Paketshop einliefern. Damit steigen die CO2-Emissionen. Und du ärgerst dich, weil du deinem Paket hinterherlaufen musst.

Nutze deshalb die Möglichkeiten, die die Zustelldienste bieten. Viele geben Zeitfenster für die Zustellung an oder die Option, selbst die gewünschte Uhrzeit auszuwählen. Oft ist es möglich, die Zustellung an einen Nachbarn oder einen Ablageort auf dem Grundstück festzulegen.

Ich persönlich finde ja Paketstationen ganz praktisch – wenn sie funktionieren …“

Übrigens: Mit dem Internet-Schutzbrief von ERGO sicherst du dich finanziell für den Fall ab, dass deine Onlinebestellung nicht geliefert wird – bis zu 3.000 €.

Hast du weitere Tipps für nachhaltiges Onlineshopping? Oder kaufst du lieber beim Händler vor Ort? Schreib es in die Kommentare!

#ERGOlebeachtsam


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