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Schneeschmelze und Hochwasser: So sicherst du dein Haus optimal ab

Andreas Morawietz

Wusstest du, dass im Juli 1342 die höchsten jemals registrierten Wasserstände in Mitteleuropa erreicht wurden?[1] Das sogenannte Magdalenenhochwasser stieg auf über 10 Meter in Würzburg und richtete von Köln bis Wien schlimme Schäden an. Damals konnten sich die Menschen die Naturkatastrophe nicht erklären. Heute wissen wir, dass Schneeschmelze und Starkregen Hochwasserkatastrophen auslösen – und diese treten immer häufiger auf.

Deswegen habe ich mein Haus gegen Hochwasser versichert.“

Bei Hochwasser schützt die Elementarversicherung

Elementarschäden werden durch sogenannte weitere Naturgefahren verursacht. Darunter fällt z. B. Hochwasser, Starkregen, aber auch Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch, Erdsenkung oder Erdbeben.

Diese Wetterextreme treten immer häufiger auf. Sichere dich und dein Haus deshalb unbedingt mit einer Elementarversicherung ab. Sie greift, wenn dein Haus repariert oder gar wieder aufgebaut werden muss. Auch die Kosten für Aufräumarbeiten übernimmt sie. Musst du in der Zeit ins Hotel ziehen, bezahlt die Elementarversicherung auch diese Rechnung. Alleine wäre das alles kaum zu stemmen.

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Mein größter Wunsch war schon immer, ein eigenes Haus zu haben. Vor einigen Jahren ist dieser Traum dann endlich wahr geworden. Wir wohnen im Eigenheim! Ich freue mich jedes Mal, wenn ich in meinem Hobbykeller werkeln kann. Meine Frau verbringt ihre freie Zeit gern mit der Pflege ihrer selbst angelegten Gemüsebeete.

Im Winter genießen wir den Blick aus dem Wohnzimmer auf die verschneiten Bäume und Sträucher, um die wir uns ausnahmsweise mal nicht kümmern müssen. Doch so schön die verschneite Landschaft anzusehen ist der Schnee geht für mich als Hausbesitzer auch mit einigen Pflichten einher: In der kalten Jahreszeit schaue ich mir jeden Abend den Wetterbericht an und checke meine Wetter-App. Denn wenn es friert oder schneit, muss der Schnee weggeräumt werden und der öffentliche Weg vor meinem Grundstück muss gestreut sein.

Wenn der Schneemann schrumpft, steigt der Pegel

Sobald die Temperaturen wieder über den Gefrierpunkt klettern, kann ich mich aber nicht zurücklehnen – im Gegenteil: Die Schneeschmelze kann große Mengen Wasser freisetzen, die sogar den kleinen Bach in unserem Dorf in einen reißenden Fluss verwandeln.

Wenn der Schneemann der Nachbarskinder schrumpft und das Iglu zum Schneehaufen zusammensackt, informiere ich mich laufend über die Pegel der umliegenden Gewässer, um die aktuelle Hochwassergefahr einschätzen zu können.

Früher habe ich mir über Dinge wie Schneeschmelze und Hochwasser keine Gedanken gemacht. Aber seit ich Hausbesitzer bin, halte ich mich über die Lage auf dem Laufenden.

Hochwasser ist für mich keine abstrakte Gefahr aus dem Fernsehen. Auch der kleine Bach in unserem Dorf kann überlaufen.“

Europa wird immer häufiger von Wetterextremen heimgesucht. Stürme, Starkregen und große Wassermassen sind leider keine Seltenheit mehr – diese Tatsache kann und will ich nicht einfach ignorieren. Deshalb habe ich mich vorbereitet.

Hier seht ihr meine Checkliste, die sowohl wichtige Vorkehrungen als auch Maßnahmen bei eingetretenem Hochwasser beinhaltet:

Vorkehrungen

  • Mobile Barrieresysteme für Türen und Fensterklappen installieren.
  • Die Rückstausicherungen der Abwasserrohre regelmäßig von einem Fachbetrieb überprüfen lassen. Wir haben die alte Rückstauklappe der Vorbesitzer gegen eine neue austauschen lassen, die wir nicht mühsam per Hand zuschrauben müssen.
  • Wohngebäude- und Hausratversicherung abschließen, die auch bei „weiteren Naturgefahren“ (Elementarschäden) greifen.

Maßnahmen bei Hochwasser

  • Das Haus mit Sandsäcken sichern, die am besten mit Folie umwickelt sind. Dazu eignen sich auch wasserfeste Schalbretter oder Sperrholzplatten.
  • Bewegliche und wertvolle Gegenstände wie Möbel, Fernseher oder andere elektronische Gegenstände aus den gefährdeten Räumen auslagern.
  • Alle elektronischen Geräte, auch die Heizung, vom Stromnetz nehmen, damit es nicht zum Kurzschluss kommt. Oder am besten gleich die komplette Sicherung rausnehmen.
  • Heizöltanks mit festen Gurten oder Stahlbändern sichern, damit sie an Ort und Stelle bleiben und nicht auf dem Wasser schwimmen.
  • Giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume bringen.

Glücklicherweise sind wir bis heute vom Hochwasser verschont geblieben und kennen die verheerenden Folgen nur aus Erzählungen. Aber das reicht mir schon.“

Mein ehemaliger Arbeitskollege Alexander und seine Familie wurden vor 2 Jahren Opfer eines Hochwassers, bei dem ihr komplettes Haus zerstört wurde.

Wie viele Eigenheimbesitzer in Deutschland habe ich mich beim Hauskauf auf wesentliche Fragestellungen wie Raumaufteilungen, Wärmetechnik und auf die Größe meines Gartens konzentriert.

Eine Versicherung für Naturgefahren? Das stand nicht auf meiner To-do-Liste.“

Und so geht es 54 % aller Deutschen, die im Eigenheim leben. Nicht einmal die Hälfte ist gegen sogenannte „weitere Naturgefahren“ versichert, zu denen auch Hochwasser zählt.

Kannst du dich noch an das Sturmtief Bernd im Jahr 2021 erinnern? Der finanzielle Schaden, der im Ahrtal entstanden ist, beträgt schätzungsweise 8,2 Mrd. €. Jedes zweite Haus war nicht versichert. Besonders tragisch ist, dass bei dieser historischen Naturkatastrophe 180 Menschen Opfer des Hochwassers wurden.

Schaden auf den zweiten Blick

Alexander hatte vor der Hochwasserkatastrophe eine Wohngebäude- und eine Hausratversicherung abgeschlossen. Dabei hat er darauf geachtet, dass die Policen nicht nur Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, sondern auch weitere Naturgefahren wie Hochwasser mit abdecken. Deshalb ist er mit einem „blauen Auge“ davongekommen.

In seinem Haus waren nicht nur die Teppiche komplett durchnässt – die Feuchtigkeit ist bis in den Fußbodenaufbau durchgedrungen. Er selbst hatte das gar nicht erkannt, erst der Bausachverständige konnte den immensen Schaden feststellen. Außerdem funktionierte die gesamte Elektronik im Haus nicht mehr und durch die Feuchtigkeit bildete sich überall Schimmel.

Glück im Unglück: Wenn das Haus bei Hochwasser versichert ist

Die Liste der Schäden ist lang. Ich will sie gar nicht weiter ausführen, denn schlussendlich ist alles gutgegangen. Die Wohngebäudeversicherung erstattete nämlich nicht nur den Wert zum Schadenzeitpunkt, sondern auch die Kosten, die für die Wiederherstellung des Hauses in den neuwertigen Zustand entstanden.

Auch die Möbel, die dem Wasser zum Opfer gefallen sind, hat Alexander von der Hausratversicherung zum Neuwert zurückbekommen. Das war wirklich ein großes Glück für ihn und seine Familie.

Ich schlafe einfach besser, wenn ich weiß, dass im Fall der Fälle meine Versicherung greift und mein Haus geschützt ist: dank einer Wohngebäudeversicherung und einer Hausratversicherung, die auch für Schäden durch weitere Naturgefahren wie Hochwasser aufkommen.

Hast du noch Tipps zu Vorkehrungen oder Maßnahmen bei Hochwasser? Oder möchtest du deine persönlichen Erfahrungen teilen? Schreib uns einen Kommentar!

#EinfachWeilWichtig

[1] https://www.deutschlandfunk.de/vor-680-jahren-die-magdalenenflut-beginnt-100.html


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