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Feuer frei: Deine eigene DIY Feuerstelle im Garten

Benedikt Dirrigl

Wusstest du, dass das größte Lagerfeuer 2019 in Österreich entzündet wurde? Mit über 60 Metern Höhe haben die Voralberger mit ihrem Feuer das Ende des Karnevals gefeiert. Diese Tradition besteht schon seit dem Mittelalter. Zugegeben – eine Feuerstelle im eigenen Garten sollte schon ein paar Nummern kleiner ausfallen. Schon alleine der Sicherheit wegen, denn so ein Feuer ist alles andere als ungefährlich. Ich erkläre dir in ein paar einfachen Schritten, wie du dir eine sichere Feuerstelle in deinem Garten ganz einfach selbst bauen kannst.

Bitte beachte dabei vorab: Du solltest dich vorher ausreichend bei deiner Gemeinde darüber informieren, was erlaubt ist und was nicht.

Eine feste Feuerstelle im Garten bietet dir die Möglichkeit und einen sicheren Ort, um dort beispielsweise eine Feuerschale aufzustellen. Solch eine Feuerschale ist nicht nur praktisch. Sie kann auch ein optisches Highlight in deinem Garten sein. Auch ein Schwenkgrill an einem Dreibein ist eine schöne Option. So lässt sich ein Lagerfeuer ganz einfach auch mit einem gemütlichen Grillabend mit Freunden verbinden. 

Der richtige Platz für deine Feuerstelle im Garten

Zunächst sollte man sich genau überlegen, wo die Feuerstelle hinkommen soll. Der Platz sollte windgeschützt sein und sich in ausreichender Entfernung zu deinem Haus und etwaigen Nachbarn befinden. Ein wenig Rauchentwicklung lässt sich selbst mit dem trockensten Holz nicht vermeiden. Außerdem solltest du auf Bäume und andere Vegetation achten, die sich nicht zu nah an deiner Feuerstelle im Garten befinden sollten.  Das Wichtigste bei Feuerstellen im Garten ist der Untergrund. Dieser sollte feuerfest und eben sein. In meinem DIY zeige ich dir, wie du einen solchen Untergrund selbst bauen kannst.

DIY: So baust du dir deine feste Feuerstelle im Garten selbst

Was du dafür brauchst:

  • Spaten für die Grube
  • Gummihammer
  • Maßband
  • Zement
  • Kies
  • Feuerfeste Steine
  • Estrich-Beton
  • Fugenwerkzeug

So geht’s:

  1. Hebe mit dem Spaten eine runde Grube in deinem Rasen aus. Sie sollte einen Umfang von mindestens einem Meter haben. Gehe beim Graben 20 bis 30 cm in die Tiefe. Wenn du größere Steine benutzen möchtest als in unserem Beispielbild, kannst du dich bei der Tiefe deiner Feuerstelle auch an ihnen orientieren. Die Steine sollten am Ende ein bisschen höher als die Graskante stehen.
  2. Wenn du deine Grube ausgehoben hast, musst du den Rand befestigen. Mische dazu den Zement mit dem Kies im Mischverhältnis 5:1. Gebe Wasser dazu und verrühre das Ganze. Wenn dein so entstandener Beton eine grünlich-dunkelgraue Farbe angenommen hat, hast du das richtige Mischverhältnis von Zement, Kies und Wasser getroffen.
  3. Verstreiche nun den Beton an den Rand deiner Feuerstelle. Befestige das Ganze mit den feuerfesten Steinen. In unserem Beispielbild haben wir etwas kleinere Steine benutzt. Du kannst aber auch größere verwenden, dann sparst du dir etwas Arbeit beim Setzen der Steine. Klopfe die Steine im Beton mit dem Gummihammer fest. Achte darauf, dass sie ungefähr die gleiche Höhe haben und etwas über die Graskante hinausstehen.
  4. Egal wie groß die Steine sind, auf jeden Fall musst die sie jetzt verfugen, damit alles hält. Es gibt dafür speziellen Fugenmörtel, der aber etwas teuer ist und die große Hitze wahrscheinlich auch nicht besser wegsteckt als kostengünstiger Estrichbeton. Achte beim Anrühren darauf, dass deine Mischung nicht zu feucht ist. Du solltest überschüssigen Beton noch einfach wegkehren können. Fülle die Lücken mit dem Estrichbeton und streiche ihn glatt.
  5. Jetzt heißt es warten. Du solltest deine neue Feuerstelle mindestens eine Woche aushärten lassen.

Feuerstelle im Garten, gemauert

Wenn du alles fertig gebaut hast, bedecke noch den Boden der Feuerstelle mit Kies und stelle die Schale oder den Korb hinein. Und schon hast du einen sicheren, feuerfesten und stabilen Platz für ein lauschiges Feuer in deinem Garten.

Vorsicht: Nicht überall ist ein offenes Lagerfeuer erlaubt. Informiere dich am besten bei deiner Gemeinde über die örtlichen Vorschriften. Mit einer Feuerschale oder einem Feuerkorb bist du auf der sicheren Seite. Die dürfen in Deutschland generell im Garten benutzt werden. Achte darauf, dass deine Feuerschale oder dein Korb nicht wackelt, denn wenn das Feuer erst einmal brennt, willst du nicht, dass sie umfallen können. Solltest du keine Terrasse haben, die groß genug ist, um in sicherer Entfernung zum Haus ein offenes Feuer zu entzünden, kannst du dir mit dem Feuerstellen DIY auch einen sicheren Untergrund dafür schaffen. Und sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal etwas passiert und jemand zu Schaden kommt, dann ist es wichtig, vorbereitet zu sein. Zum Beispiel mit der privaten Haftpflichtversicherung der ERGO.

Leckeres Essen – direkt von der Feuerstelle in deinem Garten

Auch mit ein Schwenkgrill an deinem Dreibein machst du dein Feuer ruck zuck zur Kochstelle. Damit es aber nicht immer nur Würstchen und Stockbrot gibt, haben wir hier noch ein leckeres Grillrezept für dich:

Kartoffeln am Spieß

Zutaten, die du brauchst:

–              10 Kartoffeln (je nach Personenanzahl)

–              Olivenöl

–              Feines Meersalz

–              1 Knoblauchzehe

–              2 Zweige Rosmarin

–              10 Holzspieße

So geht´s:

  1. Kartoffeln waschen und mit der Schale auf das Holz aufspießen.
  2. Mit einem scharfen Messer die Kartoffeln spiralförmig einschneiden und etwas auseinander ziehen.
  3. Lege die Spieße am besten in eine Grillschale oder eine Auflaufform. Anschließend beträufelst du sie mit Olivenöl, gibst den Knoblauch, das Salz sowie den Rosmarin hinzu. Die Grillschale eignet sich, wenn du die Spieße im Anschluss auch direkt auf den Grill stellen möchtest. Wende sei hier hin und wieder, bis sie schön goldbraun sind. Wenn ihr euch den Abend am Lagerfeuer gemütlich gemacht habt, dann empfehle ich dir, die Holzspieße mit einem Stock zu verlängern, damit ihr euch nicht verbrennt. Hier ist eure Kreativität gefragt. Achtet aber darauf, dass es ein Material ist, das nicht schmelzen oder leicht brennen kann.

Safety first

Feuerstelle im Garten, Lagerfeuer

Bei allen Leckereien und aller Romantik darf man nie vergessen: Mit Feuer ist nicht zu spaßen, auch mit der besten und sichersten Feuerstelle kann mal etwas passieren. Ich lege mir immer einen Gartenschlauch in greifbarer Nähe bereit, falls sich das Feuer dann doch mal selbstständig machen sollte.

Man will es nicht hoffen, aber für den Fall, dass doch mal etwas passiert, hast du am besten schon vorher vorgesorgt. Denn ein Unfall mit einem Lagerfeuer ist schon schmerzhaft genug, da willst du dir nicht auch noch Sorgen um finanzielle Probleme machen müssen. Mit der ERGO Unfallversicherung sind du und deine Familie bestens abgesichert!

Hast du noch weitere Tipps oder Hinweise für eine Feuerstelle im Garten, oder andere tolle DIY Ideen? Dann teile sie mit uns und hinterlasse einen Kommentar!


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