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Sport mit Heuschnupfen – Zehn Tipps für Training trotz Pollenallergie

Paula

Die Tage werden wieder länger, die Sonne kommt heraus und die ersten Blumen blühen. Für viele Menschen ist der Frühling ein wunderschöner Lichtblick nach der dunklen Jahreszeit und versorgt sie mit neuer Energie. Doch für etwa 15 Prozent der Deutschen ist diese Zeit vielmehr ein Alptraum. Laufende Nase, juckende Augen, bleierne Müdigkeit und Niesattacken können einige der Symptome sein. Doch wie steht es eigentlich mit Sport in dieser Zeit? Darfst du mit Heuschnupfen trainieren und wenn ja, was gilt es zu beachten?

Sport mit Heuschnupfen – Darfst du trotz Pollenallergie trainieren?

Du leidest unter einer Pollenallergie, willst aber dennoch nicht auf das Training verzichten? Super! Denn Expertinnen und Experten sind sich einig: Sport und Heuschnupfen sind kein Widerspruch.

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Im Gegenteil: Langfristig stärkt Sport deine Abwehrkräfte und dein Atemsystem. Auch meine persönliche Erfahrung zeigt das. Insbesondere während der Pollenzeit ist körperliche Betätigung wichtig, um die Symptome deines Heuschnupfens zu lindern und die allergische Reaktion deines Körpers zu senken. Es gibt allerdings einige Dinge, die du beachten solltest.

Sport mit Heuschnupfen – Das solltest du beachten

Wenn du Heuschnupfen hast und auch während der Pollensaison trainieren möchtest, habe ich die besten Tipps für dich zusammengefasst. Bedenke aber, dass jede Allergie individuell von einer Ärztin oder einem Arzt untersucht und behandelt werden sollte. Je nach Ausprägung können nämlich unterschiedlich starke Folgen entstehen.

1) Der Pollenflugkalender ist dein Wegweiser

Online gibt es zahlreiche Pollenflugkalender, die dir zeigen, wie aktiv welche Pollen in deiner Gegend fliegen. Möchtest du deinen Sport draußen treiben, empfiehlt es sich, nach Pollenflug zu entscheiden. Bevorzuge Tage, an denen weniger deiner Allergene in der Luft sind, um draußen zu trainieren.

2) Die richtige Uhrzeit

Früh morgens und spät abends ist der Pollenflug generell am geringsten. In dieser Zeit kannst du an Tagen mit weniger Pollenflug am besten draußen trainieren. Für mich persönlich haben sich insbesondere die frühen Morgenstunden bewährt.

3) Behalte das Wetter im Auge

Verschiedene Wetterlagen können den Pollenflug verstärken oder lindern. Bei Wind und Trockenheit zum Beispiel haben viele Allergiker mit intensiveren Symptomen zu kämpfen, als während oder nach einem Regenschauer und bei Windstille.

4) Setze auf Ausdauersport

Ausdauersport kräftigt deine Atemwege und Lungen. Beginne mit niedrigen Intensitäten und steigere dich nur langsam. Am besten startest du dein Lauf-, Schwimm-, Rad- oder Walkingtraining in Zeiten, in denen weniger Pollen fliegen, um dich schonend an die neue Belastung zu gewöhnen.

5) Bleibe flexibel

Wenn du unter Heuschnupfen leidest, kannst du vielleicht nicht immer strikt deinen Trainingsplan verfolgen. Deine Leistungsfähigkeit kann schwanken und an manchen Tagen lässt sich ein Training einfach nicht bewerkstelligen. Das ist vollkommen in Ordnung! Verschiebe Einheiten, wenn der Pollenflug oder deine Symptomatik es nicht anders zulassen.

6) Kein falscher Ehrgeiz

Erlaube dir auch Pausen, wenn du es für nötig hältst – sowohl während des Trainings als auch zwischen den Trainingseinheiten. Und unterbrich dein Training bei Kurzatmigkeit, Atemnot oder anderen starken Symptomen. Dein Training ist es nicht wert, deine Gesundheit zu riskieren!

7) Pollenbelastung reduzieren

Wenn du draußen trainieren möchtest, kann dir eine Sportbrille Abhilfe schaffen. Außerdem solltest du nach dem Training sofort deine Kleidung ausziehen und deine Haare waschen, um dich von mitgebrachten Pollen zu befreien.

8) Verlege dein Training nach drinnen

Ist der Pollenflug besonders stark und du möchtest dennoch trainieren, solltest du lieber drinnen trainieren. Da bietet sich Seilhüpfen ideal an. In der Wohnung, im Haus, in der Halle oder im Studio bist du bei geschlossenem Fenster geschützter, als an der frischen Luft.

9) Die richtige Medikamentenwahl bei Heuschnupfen

Besprich unbedingt deine Medikamentenwahl mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten zur Therapie. Einige Medikamente eignen sich direkt rund um den Sport besser als andere, weil sie die Leistungsfähigkeit reduzieren. Du solltest allerdings nicht selbstständig Medikamente absetzen oder nehmen, weil sich deine Symptomatik bis hin zu allergischem Asthma verschlimmern könnte.

10) Nimm regelmäßig Spirulina ein

Studien zufolge kann die Einnahme von Spirulina die Immunreaktion bei Heuschnupfen lindern. Zwei-fünf Gramm Spirulina am Tag sollten es sein und die Einnahme beginnst du möglichst bereits vor der Pollensaison. Meine Empfehlung sind Spirulina-Presslinge, diese kannst du einfach schlucken. Ich nehme während der Pollensaison täglich fünf Gramm.

Achtung: Falls du eine Verschlechterung verspüren solltest, brich die Einnahme ab!

 

Jetzt gibt es nun wirklich keine Ausreden mehr. Raus mit dir an dir frische Luft. Aber pass auch auf dich auf. Beim Sport können leicht Unfälle passieren. Denkt daran euch abzusichern und dann kann es losgehen. Viel Spaß!

Schreibt uns gerne in den Kommentaren, wie ihr mit Heuschnupfen und Sport umgeht.

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