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Auf die Rollen, fertig, los! Unsere Skating-Tipps für Einsteiger

Kimberly Bergmann

Wusstest du, dass Tony Hawk, einer der besten Skateboarder überhaupt, mit seinem Sport über 110 Mio. Euro verdient hat? Doch auch, wenn du schon einen erfüllenden Job hast – großen Freizeit-Spaß auf Rollen kannst auch du haben. Mit meinen Tipps rund ums Skaten findest du ganz schnell heraus, was zu dir und deinen Füßen passt!

Dass die 90er gerade wieder ganz groß im Trend liegen, fällt einem schnell auf, wenn man durch die Straßen geht – grelle Farben, weite Hosen und hohe Sohlen überall. Und auch im Freizeit-Bereich gibt es ein bemerkenswertes Comeback aus der Zeit – das der Inlineskates! Auch Skateboards sieht man wieder mehr, obwohl die ja eigentlich nie ganz verschwunden waren. Doch mit Longboards ist in den letzten Jahren eine Variante dazu gekommen, die auch Leute anspricht, die weniger Lust auf Tricks und Halfpipes haben, sondern eher lässig und einfach von A nach B skaten wollen. Schließlich sind auch Rollschuhe wieder da und erfreuen sich in bestimmten Nischen besonderer Beliebtheit.

Inlineskates: schnell und einfach

Gerade bei Anfänger sind Inlineskates besonders beliebt. Das ist auch nicht verwunderlich, da sie viele Vorteile bieten. So sind sie an den Seiten und an der Ferse sehr steif und umfassen einen großen Teil des Schienbeins. Dadurch geben sie dir viel Stabilität und Halt. Auch fällt es dir auf ihnen besonders leicht, die Balance zu halten, da die vordere und die hintere Achse weit auseinander liegen und so das ungewohnte Gefühl, auf Rollen zu stehen, ein Stück weit ausgeglichen wird.

Aufgrund der geringen Breite ihrer Rollen springen Hindernisse, wie kleinere Steine und Stöcker eher zur Seite, und die geringe Spurbreite sorgt dafür, dass du eher auf unebenen Untergrund skaten kannst.

Du kannst relativ hohe Geschwindigkeiten erreichen und sie eignen sich zudem gut für den Alltag, da du mobil bist, aber nach einem kurzen Schuhwechsel auch mal problemlos in einen Laden gehen kannst. Inliner gibt es neben  dem Basismodell in unterschiedlichen Varianten: so etwa Speedskates, die sich für ausdauerndes und schnelles Fahren eigenen, oder Crossskates, die große luftgefüllte Rollen haben, mit denen du sogar ins Gelände kannst.

Skateboards: für Technikfans mit Ausdauer

Ähnliches gilt in gewissem Maße auch für Skateboards. Natürlich kann man auch mit ihnen größere Strecken absolvieren, doch die meisten Skater bevorzugen die kurze Strecke zwischen den beiden Enden einer Halfpipe oder von einem Trick zum nächsten. Das verwundert auch nicht, wenn man überlegt, dass das Skateboard von kalifornischen Surfern entwickelt wurde. Sie wollten das Wellenreiten auf dem Asphalt übertragen. Die Grundtechniken beim Skaten sind relativ schnell erlernt – aber bevor du wirklich Eindrucksvolles mit dem Board vollbringen kannst, wird sehr, sehr viel Zeit fürs Training vergehen.

Selbst um den einfachsten Trick, den Ollie, zu erlernen, wirst du viel Übung brauchen und zahlreiche Stürze hinnehmen müssen.

Aber lass dich von mir gar nicht entmutigen: Es ist wirklich wahnsinnig befriedigend, eine Technik, die man tagelang probiert hat, schließlich zu meistern – du musst nur hartnäckig sein! Und Skateparks gibt es mittlerweile auch fast überall.

Rollschuhe: der vielseitige Klassiker

Während Inlineskates auf dem Asphalt glänzen, kommen Rollschuhe im Indoorbereich besonders zur Geltung.

Aufgrund ihrer doppelt angeordneten Rollen hast du auf ihnen eine gute Standfestigkeit und der geringe Abstand zwischen den Achsen macht sie schön wendig.

So verwundert es nicht, dass sie besonders im Tanzsport, etwa dem Rollkunstlauf, verwendet werden. Er ähnelt dem Eiskunstlauf und kann entsprechend allein oder als Paar ausgeübt werden. Erfahrene Tänzer vollführen Sprünge, Pirouetten und Schrittfolgen, aber auch als Anfänger kannst du schnell einfache Figuren erlernen.

Besonders skurril ist das Roller Derby, ein Vollkontaktsport auf Rollschuhen. Bei ihm treten mehrheitlich Frauenteams auf einer ovalen Bahn gegeneinander an und versuchen, Punkte zu sammeln, indem sie sich einander überholen. Dabei geht es mitunter ruppig zu, so dass ein Zahnschutz zur Grundausstattung gehört. Es gibt mittlerweile in vielen größeren Städten Vereine, die z.T. händeringend nach neuen Mitgliedern suchen.

Schließlich kannst du mit Rollschuhen natürlich auch draußen skaten, nur sind längere Ausfahrten aufgrund des größeren Rollwiderstand etwas mühselig.

Longboards: lässiges Cruisen für lässige Cruiser

Wenn du das Board eher als Fortbewegungsmittel ansiehst, mit dem du entspannt durch den Alltag skaten oder am Wochenende mal längere Touren unternehmen willst, bist du mit der längeren Variante bestens bedient. Gerade für Anfänger, die noch nie auf einem rollenden Brett gestanden haben, ist ein Longboard eine ausgezeichnete Wahl.

Es ist wesentlich größer als ein Skateboard und hat sehr viel größere Rollen, denen auch ein unebener Untergrund und Steine nicht sonderlich viel ausmachen.

Auch ist der Rollwiderstand kleinerer, so dass du weniger Kraft einsetzen musst, um voranzukommen. Das Fahrgefühl ähnelt mehr einem Snowboard. Mit ein bisschen Übung kannst du auch das sog. Pumpen lernen. Das ist eine Fahrtechnik, bei der du das Brett durch rhythmische Gewichtsverlagerungen antreibst. Dadurch musst du kaum noch mit den Füßen für Vortrieb sorgen. So wirst du schnell zum lässigsten Citycruiser!

Natürlich lassen sich auch mit dem Longboard komplizierte Fahrtechniken und Tricks erlernen, sobald du die Grundlagen drauf hast und dir langweilig wird.

Aber safety first: Helme, Protektoren, Unfallschutz

Bevor du dich auf die Bretter, die Welt bedeuten, stellst oder dir Rollen unter die Füße schnallst: Denk an deine Sicherheit! Besorg dir einen vernünftigen Helm, Ellbogen– und Knieschoner sowie Handgelenkschützer. Das mag zwar nicht so besonders cool aussehen, aber zumindest holst du dir nicht bei jedem Sturz eine Schürfwunde. Übe erstmal kräftig an verkehrsarmen Orten, bevor du dich ins sonntägliche Getümmel an beliebten Flaniermeilen stürzt. Und check auch mal ab, wie es um deinem Unfallschutz bestellt ist. Man denkt ja nicht gerne daran, aber tatsächlich hat jeder Deutsche durchschnittlich acht Unfälle im Leben – wovon zwei Drittel in der Freizeit passieren, also gerade dann, wenn die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift. Ich habe mir vor ein paar Jahren mal bei Glatteis ein Bein gebrochen und lag drei Wochen flach. Glücklicherweise habe ich eine ERGO Unfallversicherung, so dass ich auf die umfangreichen Assistenzleistungen zurückgreifen konnte. Freundliche Haushaltshelfer haben für mich eingekauft, geputzt, gewaschen und sich um meinen Hund gekümmert – ich weiß gar nicht, wie ich das sonst hätte wuppen sollen!

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Ich hoffe, meine kleine Übersicht über die verschiedenen Arten des Skatings war ein bisschen hilfreich für dich. Vielleicht inspirieren dich meine Tipps ja, dich auch mal von Rollen durchs Leben tragen zu lassen!

Oder vielleicht hast du ja selbst schon die ein oder andere Erfahrung gesammelt und Lust, sie mit mir zu teilen? Ich bin gespannt!

#ERGOlebeachtsam


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