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Einfaches veganes Weihnachtsmenü: 3 Gänge, die jedem schmecken

Kim Mühlhäußer

Wusstest du, dass sich fast 10 % der Deutschen fleischlos ernähren?[1] Das klingt erst einmal nicht nach viel, es sind aber immerhin um die 8 Mio. Menschen. Davon ernähren sich etwa 1,6 Mio. fast komplett ohne tierische Produkte und Erzeugnisse, Tendenz steigend. Grund ist meist die Liebe zu Tieren und die Abneigung gegen die industrielle Massentierhaltung.

Vor allem bei Festen, wo viele Menschen zusammenkommen, wird die Essensplanung dadurch immer schwieriger. Ein gutes Beispiel ist unser Familienessen an Weihnachten. Bei uns ist es Tradition, dass sich die ganze Verwandtschaft bei einer Person zum Essen trifft. Dieses Jahr bin ich an der Reihe. Bei der Planung musste ich jedoch feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, ein Gericht, geschweige denn ein ganzes Menü zu finden, das jeder essen kann – und das jedem schmeckt. Meine Mama und Tante ernähren sich ausschließlich vegetarisch, die Mutter meines Freundes ist Veganerin. Und mein Papa wie auch mein Opa hätten am liebsten nur ein großes Stück Fleisch vor sich auf dem Teller.

Gesucht: Ein veganes Weihnachtsmenü, das auch Fleischessern schmeckt

Es muss also ein veganes Menü her, das auch den „Ich ess es aus Prinzip nicht, wenn es vegan ist“-Familienmitgliedern schmeckt. Und nicht zu vergessen: Es muss weihnachtlich sein!!!

Gar nicht so einfach, da etwas zu finden. Doch ich habe es geschafft, ein richtig gutes veganes Weihnachtsmenü zu kreieren. Da ich glaube, dass mehrere dieses Jahr vor dem gleichen Problem stehen wie ich, teile ich mein leckeres Rezept für ein veganes 3-Gänge-Weihnachtsmenü mit euch.

Achtung: Die Mengenangaben sind jeweils für 2 Portionen.“

Vorspeise: Vegane Pilzrahmsuppe

Die Vorspeise meines veganen Weihnachtsmenüs ist eine cremige, vegane Pilzrahmsuppe. Sie geht super einfach und ist sogar für jemanden wie mich, der absolut nicht kochbegabt ist, ein Kinderspiel.

Zutaten:

400 g gemischte Pilze

Eine kleine Zwiebel

175 g Kartoffeln

500 ml Gemüsebrühe

100 ml pflanzliche Kochsahne

Salz

Pfeffer

Olivenöl zum Braten

Schnittlauch

Petersilie

Kern-Mix

2 Scheiben Toastbrot

Schritt 1: Zwiebeln klein würfeln und in etwas Olivenöl anbraten.

Schritt 2: Kartoffeln schälen, klein schneiden und zusammen mit den Pilzen zu den Zwiebeln geben.

Schritt 3: Die Gemüsebrühe dazugeben und alles für 20 Minuten köcheln lassen.

Schritt 4: In der Zeit mit Plätzchenformen Sterne aus dem Toastbrot stechen.

Schritt 5: Die Toastbrot-Sterne in etwas Olivenöl und Zimt auf beiden Seiten goldbraun anbraten.

Schritt 6: Pflanzliche Kochsahne, Salz und Pfeffer dazugeben und alles gut pürieren.

Anschließend in eine Schüssel geben und mit den Toaststernen, dem Kern-Mix, Schnittlauch und Petersilie verzieren.

Tipp: Die Suppe ist sehr sättigend. Dient sie also wirklich nur als Vorspeise, reichen kleine Portionen.“

Hauptgang: Blaukraut-Rouladen mit Risotto und Tofu

Als Hauptgang gibt es richtig leckere Blaukraut-Rouladen, gefüllt mit Risotto und Tofu. Dazu eine weihnachtliche Rotwein-Pflaumensauce. Diese Mahlzeit vereint Veganes, etwas für die Fleischesser und ist ein festliches Weihnachtsgericht.

Zutaten:

2 Rotkohlblätter

150 g Risottoreis

50 ml Weißwein

Eine kleine Zwiebel

450 ml Gemüsebrühe

½ geräucherter Tofu

Rotwein

Ein EL Sojasauce

Salz

Pfeffer

Petersilie

Olivenöl

Schritt 1: Die Rotkohlblätter in heißem Wasser 15 Minuten kochen lassen, bis sie schön weich sind.

Schritt 2: Zwiebeln klein schneiden und in etwas Öl anbraten.

Schritt 3: Risottoreis mit in den Topf geben und anbraten, bis er glasig ist.

Schritt 4: Weißwein hinzugeben und aufkochen lassen.

Schritt 5: Unter mittlerer Hitze die Gemüsebrühe langsam unterrühren. Anschließend für etwa 15 Minuten garen lassen, bis das Risotto cremig ist.

Schritt 6: Den Tofu fein würfeln, Salz, Pfeffer und Sojasauce darüber geben und alles gut umrühren.

Schritt 7: Tofu in etwas Öl goldbraun anbraten.

Schritt 8: Petersilie klein schneiden und zusammen mit dem Tofu in das Risotto unterrühren.

Schritt 9: Die Rotkohlblätter mit dem Risotto-Gemisch füllen und wie eine Roulade binden.

Zum Hauptgang: Weihnachtliche Rotwein-Pflaumen-Sauce

Die weihnachtliche Rotwein-Pflaumen-Sauce ist ein absoluter Genuss und das Richtige für jeden, der den typischen Weihnachtsgeschmack liebt.

Zutaten:

3 kleine Champignons

Eine kleine Zwiebel

Eine Zehe Knoblauch

Eine Zimtstange

100 ml veganen Rotwein

60 g eingelegte Pflaumen

200 ml Gemüsebrühe

Ein Lorbeerblatt

Ein Pimentkorn

Eine Wacholderbeere

2 TL Sojasauce

Ein TL Hefeflocken

Salz

Pfeffer

Schritt 1: Zwiebeln, Champignons und Knoblauch fein würfeln und in etwas Öl anbraten.

Schritt 2: Mit Rotwein ablöschen.

Schritt 3: Pflaumen hinzugeben und alles gut pürieren.

Schritt 4: Lorbeerblatt, Pimentkorn, Zimtstange, Wacholderbeere, Sojasauce, Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe in den Topf dazugeben und für 15 bis 20 Minuten köcheln lassen.

Schritt 5: Hefeflocken dazugeben und kurz aufkochen.

Die Rouladen auf einem Teller zusammen mit der Sauce anrichten. Die sehr Hungrigen unter euch können noch etwas Risotto zusätzlich servieren.

Nachspeise: Geschichtetes Bratapfel-Dessert

Zum krönenden Abschluss gibt es ein geschichtetes Bratapfel-Dessert. Das ist mein absolutes Highlight des Menüs. Ich mach mir diese Nachspeise ehrlich gesagt nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern kann sie das ganze Jahr lang essen 🙂

Zutaten:

250 g Soja-Naturjoghurt

250 g Soja-Vanillejoghurt

3 mittelgroße Äpfel

2 EL Rosinen

Ein TL Zimt

Eine kleine Zitrone

Ein EL Wasser

100 g Spekulatius (Spekulatius ist meistens vegan, aber manche Sorten enthalten Butter)

Gehackte Mandeln

Schritt 1: Soja-Naturjoghurt und Soja-Vanillejogurt miteinander vermischen.

Schritt 2: Die Äpfel fein würfeln.

Schritt 3: Äpfel, Wasser, Rosinen und Zitronensaft in einen Topf geben und aufkochen. Anschließend auf mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Schritt 4: Den Spekulatius in kleine Stücke brechen.

Schritt 5: Spekulatius, gekochte Äpfel und Joghurtmischung abwechselnd in ein Glas schichten.

Schritt 6: Das Dessert für 2 bis 3 Stunden kaltstellen und vor dem Servieren mit den gehackten Mandeln verzieren.

Vorsicht: Suchtgefahr!“

Voilà! Euer superleckeres veganes Weihnachtsmenü. Mit diesem 3-Gänge-Menü steht einem perfekten Weihnachtsfest nichts mehr im Weg. Ich hoffe, es schmeckt euch und euren Weihnachtsgästen genau so gut wie mir.

Geh auf Nummer sicher

Wenn mit dem Rezept was schiefgeht, ist es nicht so schlimm. Doch was, wenn z. B. eine weihnachtliche Kerze umfällt und die Tischdecke zu brennen anfängt? So ein Brand kann sich schnell ausbreiten und vieles zerstören. Sichere dich lieber gegen die hohen Kosten ab: mit der Hausratversicherung von ERGO. Jetzt informieren!

Wie sieht es bei dir aus? Kochst du an Weihnachten traditionell oder etwas ganz Außergewöhnliches? Schreib mir dein Lieblings-Weihnachtsgericht in die Kommentare!

#ERGOlebeachtsam

[1] https://de.statista.com/themen/2636/fleischverzicht/#topicHeader__wrapper


4Kommentare

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Kommentare

  • Nicole Antworten

    Tolle Bilder!!! => animiert zum Menü kochen!
    Vegan kann richtig lecker sein und wenn ich die Nachspeise anschaue, die scheint mehr als lecker zu sein!

  • Sina Antworten

    Super Ideen! da bekommt man schon vom Lesen Hunger 🙂

  • Kim Mühlhäußer Antworten

    Da hast du recht! Vegan kann sehr vielseitig und absolut lecker sein. Die Nachspeise solltest du unbedingt ausprobieren , die ist ein absolutes Gedicht 🙂

  • Kim Mühlhäußer Antworten

    Das freut mich zu hören 🙂

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