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Vorsätze für 2020 – Fasten 2.0: Das Auto einfach mal stehen lassen!

Anja Schabert

Zum Jahreswechsel 2018/2019 hatten ca. 40 % der Deutschen gute Vorsätze gefasst. Stress vermeiden, mehr Bewegung, abnehmen, mehr Zeit für sich selbst und die Familie führen seit Jahren die Hitliste an. Dieses Jahr sind es wohl nicht weniger und sie werden sich nicht wesentlich von ihren Vorgängern unterscheiden. Mein Vorhaben ist dieses Jahr ein Fasten 2.0. Ich werde Auto-Fasten.

Besonders ehrenwert ist es, wenn das Vorhaben gleich mehrere Benefits hat, die nicht nur einem selbst, sondern auch anderen etwas bringen. Mein persönlicher Favorit für 2020 lautet daher:

Öfter mal das Auto stehen lassen

Dafür möchte ich vermehrt aufs Fahrrad umsteigen, kurze Wege zu Fuß gehen und längere Strecken mit der U-Bahn zurücklegen. Das nutzt nicht nur mir, sondern gereicht auch meinen Mitmenschen und der Umwelt zum Vorteil.

Stop and go, stop and go, stop and go …

Die Blechlawinen, die sich täglich durch unsere Straßen und Städte wälzen, schaden massiv der Umwelt, das ist keine neue Erkenntnis. Erschreckend finde ich den Fakt, dass der Verkehrssektor der einzig Relevante ist, dessen CO2-Emissionen weiter ansteigen. Anstatt der angestrebten 20 % unter den Emissionswerten von 1990, liegen wir heute einige Prozentpunkte über dem damaligen Wert.

Einen erheblichen Anteil daran haben private Autofahrten, von denen unglaubliche 50 % unter fünf Kilometer lang sind. Ganze 25 % liegen sogar unter zwei Kilometern.

Wie oft steht man – selbstverständlich als einziger Insasse des eigenen PKWs – im Stau und entdeckt, dass in allen anderen ebenfalls nur der Fahrer sitzt. Und das, obwohl unsere SUVs und Kombis inzwischen halbe Busladungen an Mitfahrern transportieren könnten.

Fahrgemeinschaften sind hier eine Überlegung wert. Gerade Kollegen derselben Firma könnten so manch unkompliziertes, bequemes und günstiges Arrangement treffen.

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Nachhaltige Mobilität heißt vor allem weniger Autofahren

Zugegeben, ich habe einen kurzen Arbeitsweg, der sich problemlos mit dem Drahtesel bewältigen lässt. Trotzdem finde ich immer wieder Ausreden, warum ich heute unbedingt das Auto nehmen muss: zu kalt, zu warm, ein paar verdächtige Schleierwolken am Himmel – es könnte also regnen. Mein Schweinehund sitzt oft genug morgens hämisch grinsend, bereits angeschnallt auf dem Beifahrersitz und triumphiert, wenn das Fahrrad wieder im Schuppen bleibt.

Dabei täte mir, die ich einen Gutteil meines Arbeitstages sitzend vor dem PC verbringe, die kleine gelenkschonende Bewegungseinheit morgens und nachmittags nur gut. Radfahren bringt meinen Kreislauf in Schwung, hellt die Stimmung auf und wirkt sich positiv auf meine tägliche Kalorienbilanz aus. Zudem entlaste ich das immer gleiche und hohe Verkehrsaufkommen mit all seinen negativen Folgen. Oft bin ich sogar schneller und vor allem entspannter geradelt, muss mich nicht im PKW durch die alltägliche Rush Hour quälen – und abschließend mühsam und weit entlegen einen Parkplatz suchen.

Jeder muss sich hier an die eigene Nase fassen, wann und ob er der Bequemlichkeit erliegt. Wie oft setzt man sich ins Auto, obwohl die Fahrt sonntags zum Bäcker auch durch einen kleinen Morgenspaziergang ersetzen werden könnte. Für weitere Strecken gibt es E-Bikes, die ihr Oma-Image längst Lügen strafen. Viele Firmen haben inzwischen Ladestationen für die Elektro-Bikes der Mitarbeiter nachgerüstet.

Kleiner Verzicht, großer Gewinn

Nicht zuletzt macht sich der Verzicht auf überflüssige Autofahrten auch im Geldbeutel bemerkbar. Die Spritpreise erhitzen immer wieder die Gemüter. Wer seinen PKW weniger nutzt spart Benzinkosten, schont die Verschleißteile und verursacht so weniger Wartung und Reparaturen. Autoversicherer fragen für die Berechnung der Beiträge die jährlich gefahrenen Kilometer ab – Wenigfahrer können so die Prämie ihrer Kfz-Versicherung senken. Und, auch ein Saisonkennzeichen ist eine Option.

Schon darüber nachgedacht: Vielleicht geht es ja auch eine Nummer kleiner und somit günstiger. Braucht man wirklich das dicke SUV vor der Tür? Wo man sowieso meistens in den Urlaub fliegt, in der Stadt keinen Parkplatz findet und die Kinder eventuell schon aus dem Haus sind?

Den völligen Verzicht auf ein Auto kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Allein meine Einkäufe für zwei immer hungrige Halbwüchsige sprengen eindeutig die Kapazitäten von Fahrradtaschen und Rucksack. Von der Entsorgung meiner Gartenabfälle ganz zu schweigen. Aber die bewusste Nutzung des Autos und die Entscheidung, immer mal wieder auf die Alternativen umzusteigen sind einige meiner persönlichen Vorsätze in 2020.

Ob Viel- oder Wenigfahrer – jeder der ein Auto hat, braucht eine Kfz-Versicherung. ERGO bietet starke Leistungen bereits im Grundschutz. Darüber hinaus lässt sich Ihr Versicherungsschutz durch individuelle Bausteine an Ihre Bedürfnisse anpassen.

 

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