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Weltmusiktag: Die Lieblingssongs unserer Blogger

Sylvia Tichai

Wusstest du, dass jedes Jahr am 1. Oktober Weltmusiktag ist? Doch im Leben vieler ERGO Blogger spielt Musik eine so große Rolle, dass eigentlich an jedem Tag Weltmusiktag sein müsste. Hier stellen wir einige unserer Lieblingssongs vor. Lass dich inspirieren!

Günter Dachs

Mein Lieblingssong ist der „Franken-Elvis-Song“.

Die Entstehung des Songs ist eine interessante Geschichte: Als Blog-Schreiber für ERGO habe ich 2019 einen Beitrag über mein verrücktes Hobby als Elvis-Imitator verfasst. Darin erzähle ich von einigen Missgeschicken bei meinen Auftritten. Eine Kommentatorin des Blogs hat mir empfohlen, aus der Story mal einen Song zu machen.

Ich fand das eine gute Idee und hab kurzerhand aus der Blog-Geschichte einen Song gemacht. Den habe ich mit meinem Sohn im Studio aufgenommen und als Bonus-Titel auf unserer ersten gemeinsamen CD verwendet. Außerdem wurde er dann auch dem Blog-Beitrag beigefügt. Auch hier könnt ihr ihn anhören:

Nachdem ich so viel Herzblut und Leidenschaft in den Song gesteckt habe, ist er zu meinem absoluten Leib- und Magenstück geworden. Inzwischen darf er auch bei keiner Musikveranstaltung fehlen, bei der ich als Franken-Elvis auftrete.

Sobald ich den Song singe oder höre, muss ich sofort an meine verrückten Erlebnisse und die Personen denken, die daran beteiligt waren.

Inga Schlage

Eigentlich liebe ich schöne Party- bzw. Tanzmusik, bei der man sich so richtig unbeobachtet alleine im Wohnzimmer austanzen kann – herrlich!

Ich habe mehrere Lieblingslieder, aber hier sei jetzt nur mal eins genannt: „Millionen Lichter“ von Christina Stürmer geht immer wieder und macht gleich gute Laune. Man kann gar nicht einfach nur zuhören, man muss sich dabei bewegen und so richtig schön „abhotten“ 😉

Das Lied erinnert mich an frühere Zeiten, als ich noch Single war. Viel gefeiert und in Bars und Discos getanzt. Mit Freunden unterwegs gewesen, etwas getrunken, Spaß gehabt und neue Leute kennen gelernt. Es erinnert mich aber auch daran, dass die Single-Zeiten nicht immer nur lustig waren und Spaß gemacht haben. Vielen geht es ähnlich … Millionen Lichter eben – wir sind nicht allein.

Single zu sein hat sicherlich viele Vorteile, aber auch ganz sicher auch etliche Nachteile. Sehnsüchte und Wünsche nach Zweisamkeit, eine Familie zu gründen, bleiben offen und unerfüllt. Heute, aus einem glücklichen Familienleben heraus – mit eigener Tochter und zwei Stiefsöhnen –, tanzt es sich mit Rückblick auf die alten Zeiten einfach viel besser und entspannter! Alles hat eben seine Zeit …

Und was das Ganze noch schöner macht – wenn meine Tochter aus der Kita kommt und uns mal wieder danach ist, sagen wir „Alexa, spiel ‚Better When I’m Dancing‘ vom ‚One Voice Children´s Choir‘“ und dann geht die Party bei uns ab. Ob im Wohnzimmer oder im Garten, wir beide tanzen ausgelassen und wirbeln herum. Einfach großartig und ein herrliches Gefühl, zusammen mit meiner Tochter den Moment zu genießen und einfach mal ausgelassen zu sein! Danach sinken wir meist kichernd auf den Rasen und haben uns erst einmal einen großen Schluck Apfelsaft-Schorle verdient 🙂

So verändern sich auch die eigenen Lieblingslieder – oder es kommen eben neue hinzu.

Christoph Kümmel

Mein Lieblingssong ist We’re Not Gonna Take It, im Original von Twisted Sister. Als komplett unmusikalischer Mensch mag ich einfach kurze und knackige 3-Minüter wie diesen – mit eingängiger Melodie und simplem Refrain. Einfach ein Power-Rock-Song. Und deshalb hier in 197 Worten, was ich sonst noch mit dem Song verbinde, weil meine Lieblingsversion vom Album Live At Hammersmith exakt 197 Sekunden lang ist:

Bevor ich auf dieses Album (damals als CD) aufmerksam geworden bin, hatte ich mit dem Song bereits viele schöne Tour-Disco- und Cover-Band-Abende auf dem schwäbischen Land. Dass ich Live-Auftritte des Originals in Bestform nicht erleben durfte, ist schon ein wenig schade, aber dafür bin ich dann leider doch zu jung. Inhaltlich hat sich bei mir der Hang zur Rebellion aus der Jugend a bissle bis ins Erwachsenalter gerettet, denn man muss nun wirklich definitiv nicht alles hinnehmen, was man so vorgesetzt bekommt und was andere für richtig erachten.

Allgemein bin ich wohl musikalisch im Rock, Heavy Metal und Punk des letzten Jahrtausends hängengeblieben. Egal. Ich mag den Song, wenn es mir gut geht, und ich mag den Song vor allem dann, wenn ich nicht gut drauf bin und alles irgendwie gegen einen zu sein scheint!

Edda Lang

Je nach Stimmung gibt es schon mehrere Songs, die ich sehr gerne mag.

Peter Fox‘ „Schwarz zu Blau“ aus der CD „Stadtaffe“ höre ich immer sehr gern . Das Stück ist melancholisch, was ich gern mag, und dennoch positiv für mich, weil meine Lieblingsstadt London ist und Berlin ist ähnlich. So eine Großstadt ist einerseits abstoßend, hässlich und dreckig, hat aber andererseits auch viel Charme. Das besingt Peter Fox.

Was ich auch liebe ist Kate Bush. Da besonders den Song „Man With The Child In His Eyes“. Warum kann ich nicht sagen, ich mag die Nummer einfach 😉

Wenn ich Partylaune bin, gute Laune brauche oder Sport mache, hab ich eine Playlist. Da ist u. a. „Party Rock Anthem“ dabei – die geht gut ab und macht einfach supergute Laune. Besonders auch in der Version von „Walk Off The Earth“. Mein persönlicher Tipp.

Lara Jaschke

Bei der Frage „Was ist eigentlich dein Lieblingssong?“ muss ich ehrlich gesagt immer etwas schlucken. Es gibt so viele schöne und coole Lieder, da fällt es mir grundsätzlich unheimlich schwer, mich auf ein Lieblingslied zu fokussieren. Nach einiger Zeit, in der ich mein Hirn und auch meine Spotify-Playlist durchforstet habe, war jedoch die Antwort ganz klar. Okay, ganz klar jetzt auch wieder nicht, denn ich konnte mich nach wie vor nicht für ein Lied entscheiden. Doch habe ich nun zumindest eine Auswahl von vier Liedern getroffen:
 „Schön genug“ von Lina Maly, „Ich muss gar nichts“ von Antje Schomaker, „Liegen ist Frieden“ von Elen und „Villain“ von K/DA.

Aber warum sind denn ausgerechnet diese Lieder meine Lieblingssongs? Gerade solche, die die meisten Leute vermutlich gar nicht kennen?

Vielleicht beantworte ich diese Frage erst einmal für die ersten drei deutschen Lieder. Die Antworten gehen hier nämlich Hand in Hand.

In den Liedern geht es stark um unsere heutige Gesellschaft, wie man, egal wie gut man auch ist, niemals gut oder schön genug ist. Und in der man nur gut und perfekt ist, wenn man dieses macht und jenes tut, immer am Arbeiten ist und mit 30 Jahren bereits eigene Kinder und sich den Traum vom Eigenheim erfüllt hat. In der man nicht man selbst sein kann, ohne von anderen schief angeschaut zu werden.

Dass aber gar nicht jeder so leben will und dass man gut und schön genug, ja sogar perfekt ist, wie man ist, das versteht in unserer Gesellschaft leider noch nicht jeder.

In unserer schnelllebigen Welt sollte man viel öfter die kleinen Dinge im Leben genießen und auf Kleinigkeiten achten, einfach im Hier und Jetzt leben und nicht schon daran denken, was morgen passieren könnte.“

Bei der Frage, welche Gefühle diese Lieder in mir auslösen und was ich mit ihnen verbinde, gibt es keine klare Antwort. Als ich die Songs zum ersten Mal gehört habe, habe ich mit jeder Zeile mehr gemerkt, wie passend sie eigentlich auch auf mein Leben, wie vermutlich auch auf das Leben vieler anderer, zutreffen. Denn egal, wie ordentlich meine Wohnung ist, wie gut meine Noten sind bzw. waren oder wie oft ich gelobt werde – für mich bin ich nie perfekt genug.

Wir müssen endlich weg von diesem gezwungenen Perfektionismus, hin zur Normalität und Realität, sodass man, wie bereits geschrieben, endlich erkennt, dass man auch so gut genug ist.“

„Liegen ist Frieden“ habe ich daraufhin übrigens zu meinem persönlichen Titelsong ernannt, wenn mein Leben eine Serie wäre. 😀

Und „Villain“ ist einfach ein geiler Song, den mir meine bessere Hälfte vor einiger Zeit gezeigt hat. 😉

Sylvia Tichai

Krisen, Krieg und Klimawandel – ich brauche Musik zum Runterkommen. Genau das Richtige für den Herbst ist „Brimming With Anticipation“ von Psycho & Plastic aus Berlin. Knisterndes Kaminfeuer, dazu ein tropfendes Piano: Von den hypnotischen Klängen wird mir immer ganz wohlig und ich dämmere ein bisschen weg. Dabei träume ich von meiner nächsten Reise nach Berlin in ein paar Wochen. Denn der Songtitel hat für mich eine ganz persönliche Bedeutung: Ich „schäume über vor Vorfreude“ auf ein Wiedersehen mit Psycho, meinem Bruder 🙂

Meine 5-Minuten-Meditation: Kopfhörer auf, „Brimming With Anticipation“ an und schon bin ich tiefenentspannt.“

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Noemi Agbaleke

Ich höre Musik beim Schminken, wenn ich zur Arbeit fahre oder zurückkomme, beim Duschen und manchmal auch beim Schlafen. Was man also rausdeuten kann ist, dass ich ein sehr großer Musikfan bin. Es ist deswegen sehr schwer für mich zu sagen, welches Lied mein Lieblingslied ist. Die 3 Lieder „My Immortal“ von Evanescence, „Jar of Hearts“ von Christina Perri und „Run“ von Leona Lewis erwecken jedoch besondere Erinnerungen in mir:

Als meine Familie und ich mit dem Auto nach Italien gefahren sind, war ich gerade erst 10 Jahre alt und habe mir den MP3-Player von meiner Mutter ausgeliehen. Beim Fahren durch die Berge und unglaublichen Landschaften habe ich diese 3 Lieder rauf und runter gehört. Im Alter von 10 Jahren habe ich die Lyrics nicht verstanden und trotzdem haben diese Lieder mir Gänsehaut gegeben. Jetzt, im Alter von 19 Jahren, verstehe ich die Lyrics und die Tiefgründigkeit dahinter und bin nur noch fasziniert, auf wie vielen Ebenen ein Lied gut sein kann, sei es aufgrund der Stimme des Sängers oder der Lyrics.

Ich kann diese Lieder als meine Lieblingslieder bezeichnen, da ich Lieder mag, bei denen man die Freude oder auch den Schmerz des Sängers raushört und selber beeinflusst wird. Diese 3 Lieder haben die Liebe zur Musik in mir geweckt und, um genau zu sein, mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Bis heute höre ich sie rauf und runter, egal in welcher Situation.

Ebenfalls bin ich seit 7 Jahren ein großer Fan von koreanischer Musik, sei es Pop, Rap, R&B oder Soul. Meine ganze Jugend über habe ich unzählbar viele Erinnerungen mit Freunden gemacht, die auch koreanische Musik gehört haben, und habe so meine jetzige beste Freundin kennengelernt. Wir waren alle mit Energie geladen, aufgedreht und naiv.

Ein besonderes Lied ist für mich „The Truth Untold“ von BTS, da es eines der ersten Lieder war, das auf meinem ersten Konzert abgespielt wurde. Ich kann mich genau an den Moment erinnern, als mir bewusst wurde, dass meine Lieblingsband, die ich zu dem Zeitpunkt seit 6 Jahren gehört habe, vor mir steht. Einer der glücklichsten Momente meines Lebens.

Tipp: Wenn du gern auf Konzerte gehst, denk mal über eine Ticketversicherung nach. Dann bleibst du wenigstens nicht auf den Kosten sitzen, wenn du krank wirst und die Show verpasst.

 

Was ist dein Lieblingssong? Welche besonderen Ereignisse verbindest du damit? Oder hast du vielleicht sogar mehrere Lieblingssongs für verschiedene Lebenslagen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

#ERGOLebeachtsam


2Kommentare

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Kommentare

  • Charlotte Huth Antworten

    Danke für die tollen und sehr persönliche Einblicke, die ihr mit Musik verbindet.
    Und das es auch mal Lieder sind, die nicht dem Mainstream entsprechen und man neugierig drauf wird 😊

  • Sylvia Tichai Antworten

    Liebe Charlotte,
    uns ist es wichtig zu zeigen, dass die Welt bunt und vielfältig ist. Schön, dass uns das gelungen ist. Ich wünsche dir einen schönen Weltmusiktag morgen 🙂
    Liebe Grüße von Sylvia aus dem Social Media Team

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