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Erst Sturm, dann Schneeschmelze: Welcher Versicherungsschutz ist nötig

Andreas Morawietz

Wusstest du, das Orkan Kyrill im Januar 2007 der schlimmste Sturm der letzten 20 Jahre war? Er hat alleine in Deutschland Schäden in Höhe von 5,5 Milliarden US-Dollar verursacht.

Europa wird immer mehr von Stürmen heimgesucht. Dabei enstehen jährlich Schäden in Milliarden-Höhe. Doch nur rund ein Drittel aller Schäden, sind versichert. Welcher Versicherungsschutz ist für die immer extremeren Wetterlagen nötig? Wir haben das wichtigste für euch zusammengefasst.

Wetterextreme: Naturkatastrophen auf dem Vormarsch

Das Jahr hat kaum begonnen, schon wird es ungemütlich, zumindest wettertechnisch. Sachschäden an Kraftfahrzeugen und natürlich an Gebäuden sind die Folge. Die durch einen Sturm entstandenen Schäden sind am Haus und in der Wohnung über die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung abgesichert. Auch die Schäden am Auto werden ersetzt, wenn eine Teilkaskoversicherung vorhanden ist. Also sind wir glimpflich davongekommen? Die Zeit der Schneeschmelze und auch die Starkregenfälle, die sich inzwischen über das ganze Jahr verteilen, stehen uns ja auch noch bevor. Sollte durch diese Ereignisse ein Schaden am Hausrat entstehen, genügt der „einfache“ Versicherungsschutz nicht mehr. Schäden durch Überschwemmungen müssen gesondert eingeschlossen werden.

Erweiterte Naturgefahrenversicherung

Werden sogenannte Elementarschäden bzw. erweiterte Naturgefahren in den Versicherungsschutz der Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung eingeschlossen, so werden auch Schäden durch Extremwetterlagen übernommen. Zu den erweiterten Naturgefahren in der Hausratversicherung zählen beispielsweise Schäden durch Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Schneedruck und Lawinen.

Hausbesitzer sollten nachbessern

Erstaunlich: Der Einschluss der erweiterten Naturgefahren ist laut GDV für 99 Prozent der Gebäude in Deutschland möglich. Aber nur bei 40 Prozent der Immobilienbesitzer wurde die wichtige Erweiterung der versicherten Gefahren mit in die Police aufgenommen. Vielleicht verlassen sich noch viele Eigentümer auf staatliche Hilfen. Diese sind aber keinesfalls Pflicht, d.h. Hausbesitzer können ohne entsprechenden Versicherungsschutz auf den Schäden sitzen bleiben.

Warum sichern sich die Eigentümer und Mieter nicht ab

Ich frage mich, woran es liegt, dass sich der Großteil der Eigenheimbesitzer noch nicht gegen die immer häufiger auftretenden Wetterphänomene absichern möchten. Wahrscheinlich gibt es eine Vielzahl an Gründen. Vermutlich ist man sich dem Risiko kaum bewusst, solange man selbst keinen Schaden hatte, oder zumindest jemanden kennt, dessen Haus beispielsweise überflutet wurde. Ein weiterer Grund könnte sein, dass wenn sich die Immobilie in einem höher gefährdeten Bereich befindet, der Versicherungsschutz natürlich etwas mehr kostet. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich aber genau dort lohnt sich abzusichern ist aber um einiges höher.

#ERGOlebeachtsam – sorge jetzt für die extremen Wetterlagen vor. Lass dich von uns beraten.

Hast du erweiterte Naturgefahren in deinem Versicherungsschutz eingeschlossen? Was spricht für und was gegen den Einschluss? Wir freuen uns auf deine Meinung in den Kommentaren.


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