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So sehen Tiere unsere Welt

Alisa Philbert

Wie sehen Tiere eigentlich unsere Welt? Dieser Frage bin ich nachgegangen und habe spannende Erkenntnisse aus dem Reich der Tierwelt aufgedeckt.

Wir Menschen haben ein gut ausgeprägtes Sehvermögen, das uns ermöglicht, in fast allen Situationen unsere Umwelt gleichermaßen wahrzunehmen. In der Dunkelheit sehen wir nicht so gut, da wir auf unserer Netzhaut nicht viele der so genannten Stäbchen haben. Mit den drei Farbpigmenten, die in der Netzhaut unserer Augen rote, blaue und grüne Lichtsignale auseinanderhalten, können wir ein Spektrum von mehr als zwei Millionen Farbtönen unterscheiden.

Die Biene 

Bienen sehen die Welt anders als wir. Sie kennen kein rot. Dafür können sie ultraviolettes Licht wahrnehmen. Weiß ist für sie etwas ganz anderes als für Menschen und wo der Mensch nur eine einheitliche Farbe wahrnimmt, sehen sie farbige Muster. Bienen sehen manche Farben intensiver als wir Menschen. Das hilft ihnen auch dabei, die richtigen Blüten zur Nahrungssuche zu finden. Wie genau Bienen diese Farben sehen ist nicht bekannt, da der Mensch sie nicht erkennt. Man weiß nur durch Forschungsergebnisse, dass Bienen eine völlig andere Wahrnehmung haben als wir Menschen.

Das Chamäleon

Chamäleons sind besondere Tiere. Sie haben die einzigartige Fähigkeit ihre Augen unabhängig voneinander zu bewegen. Außerdem haben sie fast eine 360 Grad Sicht. Sie können lediglich 18 Grad nicht sehen. Das ist der Bereich direkt hinter ihrem Kopf.
Das Auge funktioniert ähnlich wie die Linse einer Kamera. Chamäleons können somit ihre Sicht bis zu einem Kilometer Entfernung scharf stellen. Des Weiteren haben sie eine gute Farberkennung. Nachts können sie aber fast nichts sehen.

Der Hund

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, aber wie sieht er uns? Hunde sind etwas weitsichtig, das heißt sie können Dinge direkt vor ihrer Schnauze nicht gut erkennen. Außerdem haben sie, wie die meisten Säugetiere, eine rot-grün Schwäche. Hunde besitzen auf ihrer Netzhaut viel mehr Stäbchen als der Mensch, was dem Hund ermöglicht, in der Nacht fast so gut zu sehen wie am Tag. Der Hund braucht also kein Licht, wenn er abends alleine zuhause ist. 🙂

Die Fledermaus

Fledermäuse können zwar sehen, jedoch nicht besonders gut. Allerdings besitzen sie die sogenannte Echoortung. Hierbei stoßen die nachtaktiven Tiere Ultraschallwellen aus. Diese prallen an Gegenständen oder auch an Insekten ab. Anhand der zurückkommenden Schallwellen können sie ihr Umfeld erfassen und zum Beispiel Bäume oder Beutetiere orten.

Die Schlange

Schlangen können Infrarotstrahlung wahrnehmen, wodurch sie dreidimensionale Wärmebilder erkennen.
Durch diese einzigartige Fähigkeit sind Schlangen ihrer Beute bei Dunkelheit meist überlegen. Die Infrarotsicht ist möglich, weil die Schlange den TRPA1 Rezeptor besitzt. Auch Menschen besitzen ihn. Menschen erkennen allerdings keine Infrarotstrahlung, sondern den scharfen Geschmack von Senföl, Chili und Wasabi. Weil dieser Rezeptor bei uns den Geschmack von Wasabi erkennt, wird er auch Wasabi-Rezeptor genannt.

Der Steinadler

Der Steinadler kann seine Beute aus bis zu drei Kilometern Höhe scharf erkennen, denn die Auflösung bei einem Adler ist drei- bis viermal größer als bei uns Menschen. Steinadler können, genauso wie wir, Farben wahrnehmen und auch räumlich sehen. Ihre Augen sind seitlich vorne am Kopf angebracht, wodurch sich das Sichtfeld der beiden Augen überschneidet, wie bei Menschen.

Der Elefant

Der Elefant zählt zu den intelligentesten Tieren der Welt. Sein Sehsinn ist im Verhältnis zum Geruchs- und Tastsinn jedoch schlecht ausgeprägt. Elefanten besitzen aber durch ihre hohe Intelligenz ein Ich-Bewusstsein. Das hat ein Experiment bewiesen. In diesem Experiment wurde ein großer Spiegel im Elefantengehege angebracht. Eine Elefantendame hatte sich den Spiegel genau angesehen und dann erkannt „Das bin ja ich!“. Auf ihrem Kopf war ein Fleck, den sie sich dann mit dem Rüssel entfernt hat.

Der Schimpanse

Schimpansen haben das sogenannte Dreifarbensehen entwickelt. Das bedeutet, sie sehen genauso viele Farben wie ein Mensch. Anfangs dachte man, dass Affen diese Fähigkeit entwickelt haben, um besser reife Früchte erkennen zu können. Diese Theorie wurde jedoch widerlegt. Das Dreifarbensehen können allerdings nur bestimmte Affenarten, wie Gorilla, Orang-Utan – und eben der Schimpanse. Die Augen dieser Affen sind auf eine höchst sensible Weise auf die rötlichen Schattierungen eingestellt, die die Gesichtshaut durch das darunter fließende Blut annimmt. So können diese Affen wichtige soziale Signale, wie Scham oder Zorn in den Gesichtern ihrer Artgenossen ablesen.

Der Delfin

Delfine haben einen gut ausgeprägten Sehsinn. Sie haben eine weichere Linse als der Mensch. Unter Wasser ist der Druck höher als in der Luft, deshalb sieht der Mensch unter Wasser verschwommen. Delfine können jedoch ihre Linse an den Druck unter Wasser genauso gut anpassen, wie an der Luft.
Außerdem haben sie Drüsen im Auge, die ständig einen durchsichtigen Schleim abgeben, damit das Auge vor dem Salzwasser geschützt ist.
Die meisten ihrer Art haben die Augen seitlich am Kopf, deshalb können sie nur zweidimensionale Bilder wahrnehmen. Doch zusammen mit dem Sonar (dient zur Erzeugung und Wahrnehmung von Ultraschall-Lauten) entsteht im Gehirn wieder ein räumliches Bild.

Hättet ihr es gewusst? Bei welchen Tieren haben euch meine recherchierten Infos besonders überrascht? Mal gucken, was mein Hund dazu sagt, wenn ich ihm nun abends nicht mehr das Licht anlasse, wenn ich ausgehe…

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