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Vom Fußball lernen: So funktioniert gutes Teambuilding

Kai Hermann

Wusstest du, dass 47,9 Mio. Menschen in Deutschland Fußballfans sind?[1] Wir sind eine Fußballnation, das Spiel mit dem Ball begeistert jede Woche Millionen im Stadion oder vor dem Fernseher. Was die Fans am meisten lieben: den Zusammenhalt und die Leidenschaft der Teams. Was du von Fußballteams für dein Teambuilding lernen kannst und warum ein gutes Team Gold wert ist, verrate ich dir heute.

Bald wird zur Fußball-Weltmeisterschaft angestoßen. Weltweit sitzen Menschen vor dem Fernseher und drücken ihrer liebsten Nationalmannschaft die Daumen. Welches Team schlägt sich am besten? Und welches Team erobert die Herzen, weil es zeigt, dass Fußball mehr ist als der Wettbewerb um Tore? Denn Fußball ist vor allem ein Teamsport, der ansteckt. Fußballer zeigen, worauf es in guten Teams ankommt: Nur gemeinsam kommen sie zum Ziel, dem Titel.

Genau das begeistert mich an diesem Sport. Die Leidenschaft, der Teamspirit und der ungebrochene Zusammenhalt, selbst wenn ein Spiel verloren geht. Fußballer zeigen Gefühle und Verständnis füreinander. Fußball ist für mich das beste Beispiel für perfektes Teambuilding. Ich bin schon mein ganzes Leben lang Fußballfan – und heute Führungskraft. Vieles, was ich aus dem Fußball gelernt habe, kann ich als Expertenwissen in meine Rolle als Chef einbringen. So habe ich schon ganz verschiedene Teams gecoacht und zum Erfolg geführt. Nicht zuletzt dank meiner Leidenschaft für den Sport. Was man vom Fußball alles für sein eigenes Team im Unternehmen lernen kann, erzähle ich dir heute.

Was ist eigentlich ein Team?

Wenn wir als Gesellschaft von einem Team sprechen, meinen wir immer eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam an einem Ziel arbeitet – und das harmonisch und nach Regeln. Zusammen hat man Freude und will nur eines: etwas erreichen mit möglichst guter Leistung. Teams finden sich in Unternehmen, in Sportvereinen, aber auch unter Freunden. Immer dann, wenn mehrere einen gemeinsamen Weg, einen Traum, ein berufliches Ziel haben, werden sie zum Team. Ein Team kann aus zwei Menschen bestehen oder aus zehn. Doch je mehr Mitglieder in einem Team sind, desto wichtiger sind Rollen und Regeln.

Denn wie beim Fußball gilt: Nur wenn sich alle an dieselben Regeln halten, schafft man es auch gemeinsam ans Ziel.“

Was macht ein gutes Team aus?

Ein gutes Team macht somit vor allem aus, dass die Teilnehmer gemeinsam etwas erreichen wollen. Die Teamleitung – im Fußball ist es der Trainer, im Unternehmen meist der Vorgesetzte – muss das Team koordinieren und festlegen, wer welche Aufgaben trägt, damit das Ziel erreicht werden kann. Ohne Koordination und klare Aufgabe endet eine Teamzusammenarbeit schnell im Chaos.

Wichtig für ein gutes Team ist aber auch die Zusammenarbeit. Alle Menschen im Team müssen das Ziel erreichen wollen. Will nur einer das nicht, sabotiert er die Gruppe. Und so sind Motivation, Teamgeist, gute Organisation sowie ein respektvoller Umgang grundlegend wichtig für ein gutes Team. Wichtig ist aber auch, dass man immer wieder offen kommuniziert, sich gegenseitig in der Gruppe Feedback gibt und transparent sagt, wenn einen etwas stört. Ein gutes Team arbeitet immer zusammen, stärkt den Schwächsten und nutzt die Stärken aller. Jeder bringt seine Talente, Fähigkeiten und Kompetenzen ein.

Gute Teams berichten immer davon, dass auch der Spaß an der Zusammenarbeit nicht fehlen darf. Geht der verloren, verliert das Team. Im Fußball die Spiele, im Job die Ziele.“

Probleme für Teams

Die größten Probleme treten in Gruppen dann auf, wenn es zwischenmenschliche Spannungen im Team gibt. Wenn sich jemand nicht gesehen, nicht gewertschätzt oder missverstanden fühlt. Auch das Scheitern auf dem Weg zum Ziel gehört dazu. Das wissen Sportler genauso wie Mitarbeitende. Vorwürfe sind dann fehl am Platz. Für ein gutes Team ist es wichtig, dass man in der Gruppe immer wieder miteinander spricht, sich respektvoll begegnet und die Schwächen des Einzelnen anerkennt, sie ihm aber nicht vorwirft. Nur gemeinsam kommt man ans Ziel. Das müssen Teams verinnerlichen. Mit dem Wir-Gefühl und Teamgeist wird man schnell zum Winner-Team.

Übrigens: Gerade das Remote-Arbeiten stellt Mitarbeitende und Teamleiter vor Herausforderungen. Aber auch im Homeoffice können kleine digitale Events oder Aufmerksamkeiten die Motivation steigern und das Team zusammenwachsen lassen. Ebenfalls wichtig: offene Kommunikation im digitalen Raum.

Wie geht gutes Teambuilding?

Gute Teams werden nicht einfach so geboren, sie sind harte Arbeit. Und so sind Teambuilding-Maßnahmen nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag eine wichtige Komponente auf dem Weg zum Winner-Team. In Teambuilding-Maßnahmen lernen sich die Menschen des Teams erst einmal kennen. Es geht darum, dass sich eine gute Stimmung unter allen bildet sowie der Einzelne geschätzt wird. Und so finden erste Teambuilding-Maßnahmen meist gar nicht am Fußballplatz oder im Büro statt, sondern ganz woanders: Ob Klettergarten, Wanderung oder Kurztrip in die Berge: In lockerer Atmosphäre bei Teamevents oder Teamsport lernen sich die Teammitglieder kennen und schätzen.

Sicher als Team unterwegs

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Nach dem Teamevent wird das Teambuilding im Job weiter gefördert: direkt in der täglichen Zusammenarbeit. Übrigens: Gute Teamleiter versuchen regelmäßig Teamevents oder Teamsport zu veranstalten, um das Team zu motivieren und in lockerer Stimmung Zeit zusammen zu verbringen. Denn das gemeinsame Arbeiten an einem Ziel braucht auch Pausen.

Ein Tipp: Für Remote-Teams gibt es mittlerweile Online-Teamevents oder gemeinsame Filmabende mit Gruppenchat.“

Ideen für gutes Teambuilding

  • Schnapp dir dein Team und mache einen Ausflug oder Teamevent.
  • Gemeinsame Workshops stärken das Wir-Gefühl.
  • Wie wäre es mit Teamsport?
  • Macht offene Feedback-Runden, in denen jeder offen sagen kann, was er mag und was ihn stört.
  • Erkenne an, dass es unterschiedliche Menschen im Team gibt. Ob extrovertiert oder introvertiert: Alle gehören zum Team und tragen gleichermaßen zum Erfolg bei.
  • Feiere Erfolge mit deinem Team.
  • Schaffe eine Kultur der offenen Kommunikation.
  • Besprecht auch Fehler offen und transparent und zieht gemeinsame Learnings daraus.

6 Tipps für eine gute Zusammenarbeit im Team

Ob Fußballteam oder Arbeitsgemeinschaft: Teams fallen nicht vom Himmel, sie müssen eben geschaffen werden. Damit das gelingt, gibt es hier noch mal 6 Tipps für eine gute Zusammenarbeit im Team.

  1. Das Ziel muss klar definiert sein
    Bei Fußballern ist es der Gewinn des Matchs, im Job vielleicht der Jahresumsatz: Je klarer das Ziel vor Augen, desto besser arbeitet ein Team zusammen. Bleibt das Ziel ungewiss, heißt es, ein gemeinsames, klares Ziel zu definieren und zu entwickeln. Allein diese Arbeit stärkt die Mitarbeiter und fördert die Zusammenarbeit.
  2. Der richtige Teamleiter ist wichtig
    Auch hier lernen wir vom Fußball: Ohne den richtigen Trainer bleibt das Team auf der Strecke. Und so ist der richtige Teamleiter extrem wichtig. Die eine Gruppe braucht vielleicht einen richtigen Anführer. Das andere Team will nur einen Teamleiter, der die Gruppe motiviert. Wichtig ist, dass die Arbeit zwischen Team und Teamleiter funktioniert, sonst wird es holprig. Fußballvereine sind da oft sehr radikal: Als erstes fliegt immer der Trainer.
  3. Die richtige Rollenverteilung im Team
    Gemeinsam sollte ein Team klare Aufgaben und Rollen verteilen, sodass alle Teilnehmer gut und motiviert zusammenarbeiten. Wichtig ist auch die Dokumentation, damit alle im Team immer auf demselben Stand sind.
  4. Wer kann was?
    Im besten Fall ergänzen sich die einzelnen Teilnehmer im Team zu einer unschlagbaren Mannschaft. Das bedeutet: Jeder Mitarbeiter hat seine Kompetenz, die das Team voranbringt. Im Fußball gibt es eben auch nicht nur Stürmer, sondern auch Abwehrspieler, Torwart oder Auswechselspieler.
  5. Das Wir-Gefühl stärken
    Jeder im Team sollte sich über die Stärken des Einzelnen bewusst sein und diese schätzen. Wenn unterschiedliche Teilnehmer zusammenarbeiten, kann es zu Konflikten kommen. Je besser das Wir-Gefühl im Team und die offene Kommunikation, desto geringer das Risiko unter den Mitarbeitern für fehlende Motivation, Probleme und Streitigkeiten.
  6. Alle halten sich an Regeln
    Auch ein Team braucht Regeln, an die sich alle Mitarbeiter halten sollten. Wenn im Team jeder Teilnehmer macht, was er will, kommt Chaos auf. Und so sollten sich alle im Team auf bestimmte Regeln verständigen und diese im Herzen tragen.

Ich hoffe, meine Einblicke in das Thema Team haben dir gefallen. Hast du noch mehr Ideen für gutes Teambuilding und starken Teamgeist? Dann schreib sie in die Kommentare!

#ERGOLebeachtsam

[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/727901/umfrage/fussball-fans-in-deutschland-nach-alter/


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