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Elektroroller: Die nachhaltige Alternative zu Mofa, Moped & Co.

Jennifer Germeshausen

Wusstest du, dass die meisten Elektroroller heute schon eine Reichweite von 100 Kilometern besitzen?[1] Damit sind Elektroroller eine echt nachhaltige Alternative zu Moped, Mofa oder Roller. Der Vorteil: Umweltschutz, weniger Lärm auf den Straßen und bequemes Aufladen zu Hause. Ich verrate dir alles, was du über den Trend E-Roller wissen musst!

Ich liebe meinen Roller! Seit knapp eineinhalb Jahren fahre ich mit ihm durch die Stadt.

Ob zur Arbeit, zum Kaffee mit Freunden oder zum Fitnessstudio: Mit meinem Roller bin ich immer flexibel und mobil. Einfach aufsteigen, Helm aufsetzen und losdüsen. Das Beste: Die nervige Parkplatzsuche hat sich endlich erledigt. Einfach am Rand abstellen oder in jede noch so kleine Parklücke fahren. Abschließen, fertig! Roller sind übrigens nicht nur platzsparender in der Stadt, sondern auch kostengünstiger als ein Auto: 2100 Euro habe ich für meinen gezahlt. Hinzukommen noch Accessoires wie ein Helm, eine Motorradjacke, ein Topcase sowie Handschuhe und andere Schutzkleidungs-Utensilien. Übrigens: Regen macht mir nichts aus! Regenjacke und -hose angezogen, los geht’s.

Der einzige Wermutstropfen: das Tanken. Pro Tankfüllung zahle ich sechs bis acht Euro. Was – im Vergleich zum Auto – immer noch günstig ist. Dennoch wünschte ich, ein Umstieg auf Elektromobilität wäre einfacher. Denn es gibt mittlerweile so tolle E-Roller, die nachhaltiger und umweltschonender sind als mein Flitzer. Ich bin mir sicher: Sollte mein geliebter Roller irgendwann den Geist aufgeben, wird sein Nachfolger ein Elektroroller.

Elektroroller

Mofa, Moped oder Motorroller

Elektromobilität ist das große Thema unseres Jahrhunderts. Doch der Wunsch nach Mobilität, nach der Freiheit, jederzeit von Ort zu Ort zu kommen, beschäftigt uns schon länger. Neben Autos sind wohl Motorroller die wichtigste Erfindung für unsere Fortbewegung. Doch was genau ist der Unterschied zwischen Mofa, Moped und Motorroller?

  • Der Name Mofa steht für Motor-Fahrrad. Die Pedale sind nicht nur Fußstützen, sondern können auch zum Antrieb genutzt werden, wenn der Motor ausfällt oder beim Anstieg am Berg Unterstützung braucht. Jugendliche dürfen bereits ab 15 Jahren derart motorisiert unterwegs sein. Sie brauchen keinen Führerschein, müssen aber eine Prüfung ablegen. Mofas dürfen nicht schneller als 25 Stundenkilometer sein. Der Kostenpunkt: 1000 bis 2000 Euro.
  • Das Moped ist der große Bruder des Mofas. Es hat klassischerweise ebenfalls Antriebspedale und eine Rücktrittbremse, fährt aber bis zu 45 Stundenkilometer schnell. Für die Benutzung gilt eine Führerscheinpflicht (Fahrerlaubnisklasse AM), das Mindestalter ist 15 bzw. 16 Jahre. Die Kosten für eine Neuanschaffung liegen hier tendenziell Richtung 2000 Euro.
  • Ein Motorroller hat keine Pedale und wird ausschließlich von seinem Motor angetrieben. Er ist praktisch eine Sonderbauform des Motorrads. Es gibt unterschiedliche Ausführungen, aber grob einteilen lassen sie sich in zwei Klassen: zu einen bis 45 km/h und zum anderen bis 11 KW Leistung. Für die Modelle bis 45 km/h gilt bezüglich Mindestalter und Führerschein dasselbe wie für Mopeds. Für die größeren Roller ist der Erwerb der Fahrerlaubnisklasse A1 notwendig. Das Mindestalter liegt hier bundesweit einheitlich bei 16 Jahren. Die Kosten für einen Motorroller starten bei 1500 Euro.

Elektroroller – eine Alternative zum traditionellen Motorroller?

Der E-Roller läuft Mofa, Moped und Motorroller vielerorts langsam, aber sicher den Rang ab. Kein Wunder: Elektroroller sind nachhaltiger, leiser und bequemer zu “betanken”. Außerdem kann er unter den oben genannten Voraussetzungen mit dem normalen Autoführerschein gefahren werden. Es gelten dieselben rechtlichen Rahmenbedingungen wie bei einem konventionell angetriebenen Roller. Und natürlich gibt es auch hier eine Helmpflicht! Die Preise starten bei ca. 2000 Euro.

Wie weit kommen Elektroroller heutzutage?

Paar auf Elektroroller
Wer aufs Mofa, Moped oder einen Roller aufsteigt, kommt soweit, wie die Tankfüllung reicht. Bei Elektrorollern gilt: Solange der Akku hält, hat man Reichweite. Besitzt der E-Roller mehrere Batterien, verlängert sich die Reichweite. Das Praktische: Die Akkus lassen sich in der Regel ganz bequem zu Hause via Steckdose oder an Elektromobilitäts-Stationen laden. “Angeschlossen, warten, weiterfahren” ist hier die Devise. Doch wie weit reicht denn nun ein Akku? Die neuesten Modelle der E-Roller schaffen heute bereits 100 Kilometer Reichweite, ältere Varianten kommen immerhin bis zu 75 Kilometern weit. Heißt: Elektroroller eignen sich vor allem für Strecken wie zur Arbeit, zur Schule oder zum Besuch bei Oma. Ein Urlaub mit E-Roller ist leider noch Zukunftsmusik – außer man hat jede Menge Zeit für Lade-Pausen im Gepäck.

Stichwort: Umwelt

Die meisten Menschen, die sich für einen Elektroroller entscheiden, haben den Umweltaspekt im Kopf. Kein Wunder: E-Roller versprechen, umweltfreundlicher zu sein. Und tatsächlich: Elektroroller sind für unsere Umwelt von Vorteil. Die neuen energieeffizienten Elektromotoren erzeugen keine lokalen Emissionen. Heißt zu deutsch: keine Abgase und Lärm in der Stadt. Wer beim “Auftanken” durch die heimische Steckdose auch noch Ökostrom aus regenerativen Quellen wie Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft nutzt, trägt zur positiven Umweltbilanz bei. Gerade für Kurzstrecken sind Elektroroller in der Stadt eine klimaschonende Alternative zum Auto.

Mein Tipp: Informiere dich auch, wie dein E-Roller hergestellt wird, welchen Akku er besitzt und welche Materialien verbaut sind. Denn auch die umweltschonende Herstellung des Fahrzeugs sollte dir wichtig sein.

Übrigens: Die meisten E-Fahrzeuge bekommen eine Umweltförderung. Beispielsweise gilt in der Stadt München: Wer sich einen E-Roller kauft, kann 25 Prozent des Nettopreises als Umweltförderung vom Staat zurückerhalten. Aber aufgepasst: Maximal 1000 Euro werden gezahlt. Wer zudem Ökostrom “tankt”, bekommt sogar 200 bis 500 Euro oben drauf. Heißt: Ein Elektroroller kann sich nicht nur aus Umweltgründen, sondern auch finanziell lohnen.

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Welche Versicherung brauche ich für einen Elektroroller?

Ob Elektroroller, Mofa, Moped oder Roller: Wer mobil durch die Stadt düst, hat eine Versicherungspflicht. Kein Wunder: Kleine Unfälle passieren im Straßenverkehr schnell und Blechschäden kosten. Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung sollten Elektroroller-Fahrer auch über eine Teilkasko-Versicherung nachdenken. Sie deckt in der Regel Schäden wie Diebstahl, Unfälle mit Tieren, Glasbruch oder auch Umweltschäden durch Blitz, Hagel oder Sturm ab. Aber auch Kurzschlüsse in der Fahrzeug-Elektrik können hier abgesichert werden. Und das kann sich lohnen, denn auch der Ersatz für einen kaputten Akku kann schnell 1500 Euro kosten.

Kostenpunkt der Haftpflichtversicherung: circa 50 Euro im Jahr. Mit einer Teilkasko-Versicherung zusammen liegt die Prämie je nach Fahrzeug bei ungefähr 80-100 Euro pro Jahr.

Wer übrigens auf Nummer sicher gehen will, schließt auch direkt noch eine Unfallversicherung ab. So bist du nach einem Unfall auf jeden Fall finanziell abgesichert. Und auch eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben!

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Unfallversicherung

Neues Mopedverkehrsjahr: Stichtag 1. März 2022

Apropos Versicherung: Anders als bei Autos verlängert sich der Versicherungsschutz bei einem Roller nicht automatisch von Jahr zu Jahr. Somit ist der 1. März eines jeden Jahres für alle Besitzer von Motorrollern, Mofas, Mopeds oder Elektrorollern sehr wichtig. Denn die Versicherungskennzeichen müssen an diesem Tag erneuert werden. Für 2022 wechselt die Farbe des Kennzeichens auf Grün. Wer den Tag verpasst, dem droht bei einer Verkehrskontrolle ein Bußgeld.

Elektroroller fahren im Frühling

Wenn die ersten Sonnenstrahlen uns aus dem Winterschlaf wecken, beginnt auch wieder die Roller-Hoch-Saison. Aber aufgepasst: Gerade im Frühling kann das schöne Wetter trügen. Roller-Fahrer sollten unbedingt vorsichtig fahren, altes Laub, vereiste Stellen oder Kies können schnell zur Gefahr werden. Wie du mit deinem Roller sicher durch die kältere Jahreszeiten kommst, liest du hier.

Wer mit einem Elektroroller zum Ausflug startet, sollte – wie alle Verkehrsteilnehmer – immer vorausschauend fahren. Mein Tipp: Sei dir bewusst, dass Elektroroller leiser sind als normale Mofas, Mopeds oder Roller. Damit könnte es anderen Verkehrsteilnehmern schwerer fallen, dich zu wahrzunehmen.

Mit meinen Tipps zum Thema Elektroroller sollte einer unbeschwerten Fahrt nichts mehr im Weg stehen. Oder hast du noch mehr Ideen und Anmerkungen zum neuen Trend E-Roller? Dann schreib sie gerne in die Kommentare!

#ERGOeinfachleben

[1] https://www.autobild.de/vergleich/elektroroller-test/


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Kommentare

  • Erich Klemens Antworten

    Alles : OK.

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