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Ein Jahr nach der Flut im Ahrtal: So schützt du dich

Team Consumer Online Communications

Alles verloren. Das Haus von Schlamm und Wasser bedeckt. Das Auto abgetrieben. Erinnerungsstücke für immer begraben. Die Jahrhundertflut im Ahrtal im Juli 2021 hat das Leben vieler Menschen zerstört. Ein Jahr nach der Flutkatastrophe sind die Menschen im Ahrtal immer noch am Wiederaufbau ihrer Heimat. Experten prognostizieren, dass solche Hochwasser und andere Extremwetter-Ereignisse in Zukunft vermehrt auftreten können. Wie sichert man sich also gegen solche Naturkatastrophen ab?

Experten gehen davon aus, dass solche Flutkatastrophen in Zukunft zunehmen werden. Schuld daran ist der Klimawandel. Vor allem Stürme, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen machten 2021 zum teuersten Naturgefahrenjahr der vergangenen 50 Jahre. Allein in Deutschland ersetzten die Versicherungen Schäden in Höhe von rund 12,5 Milliarden Euro – für Häuser, Hausrat, Gewerbe, Industrie und Kraftfahrzeuge. Das Problem: Vorhersagen lassen sich solche Extremwetterereignisse kaum.

Ein Jahr nach der Flut: Elementarschutz muss zum Standard werden

Richtig abgesichert bei Schäden durch Extremwetter

Wer richtig abgesichert ist, hat eine Sorge weniger – und im Ernstfall tatkräftige Hilfe an seiner Seite. Auch ERGO half bei der Jahrhunderflut 2021 mit einem sofortigen Maßnahmenpaket. 200 schwer betroffenen Kunden bekamen eine Vorschusszahlung, um sofort wieder agieren zu können. ERGO stellte nicht nur Seelsorger im Ahrtal, sondern half bei Kfz-Totalschäden unkompliziert aus und stand seinen versicherten Kunden bei Fragen rund um die Uhr zur Seite.

Es lohnt sich also, sich richtig abzusichern, genauso wie im Ernstfall besonnen zu reagieren. Wie das funktioniert, verrate ich dir.

Reicht die Hausratversicherung?

Wer sich gegen Schäden am eigenen Haus absichern will, denkt zuerst einmal an eine Hausratversicherung. Brennt das Haus ab oder flutet ein Leitungswasserschaden die Wohnung oder das eigene Haus, hilft die Hausratversicherung. Zudem sichert sie auch gegen Einbruch, Raub, Vandalismus sowie Naturgefahren wie Sturm und Hagel ab. Um beispielsweise gegen Überschwemmung oder Rückstau versichert zu sein, ist der zusätzliche Baustein „weitere Naturgefahren“ notwendig. Versichert ist mit ihr der gesamte Hausrat, vom Sofa über Küchengeräte bis hin zur Kleidung. Aber aufgepasst: Wichtig ist, dass die Versicherung auch über eine ausreichend hohe Summe abgeschlossen ist. Lass dich hier von ERGO beraten und die richtige Hausratversicherung finden.

Wie hilft eine Rückstauklappe bei Überflutungen?

Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO: Damit Keller und Häuser z.B. bei einem Starkregenereignis nicht überfluten, ist der Einbau von sogenannten Rückstauklappen dringend zu empfehlen. Denn für mögliche Schäden müssen Grundstückseigentümer selbst haften. Die Rückstauklappen verhindern, dass das gestaute Abwasser aus öffentlichen Kanälen über Toiletten und andere Abwasseranschlüsse zurückfließt. Ohne diese Vorrichtung kann es passieren, dass tiefer gelegene Räume, zum Beispiel im Keller, überflutet werden und es in der Folge zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmel kommt. Manche Landesbauordnungen schreiben für Neubauten Rückstauklappen verpflichtend vor.

Hausbesitzer, die über einen Einbau nachdenken, sollten einen Sanitärfachbetrieb damit beauftragen. Damit die Rückstauklappe im Ernstfall reibungslos funktioniert, muss sie regelmäßig gewartet werden. Wichtig zu wissen: Schäden durch Überschwemmung nach Starkregen sind nur mit einer Elementarschadenversicherung abgedeckt. Manche Versicherer schließen jedoch Rückstaufolgen aus. Auch eine fehlende oder nicht gewartete Rückstauklappe kann den Versicherungsschutz gefährden. Hausbesitzer sollten sich daher bei ihrer Versicherung über die Bedingungen informieren. Übrigens: Ein weiterer großer Vorteil von Rückstauklappen ist der Schutz vor Nagetieren und Schädlingen wie Ratten, die aus dem Kanal in den Keller kommen können.

 

Welche Schäden sind in der Wohngebäudeversicherung abgesichert?

Immobilienbesitzer sollten zudem auch eine Wohngebäudeversicherung haben, um Schäden am Haus, an der Fassade, des Dachs, im Keller und Nebengebäuden (z. B. Schuppen, Carport, Gewächshaus)  abzusichern. Sie greift bei:

  • Sturm und Hagel: Wenn der Sturm zum Beispiel das Dach abdeckt, übernimmt die Wohngebäudeversicherung die Reparaturkosten .
  • Feuer, Blitzschlag, Explosion oder Implosion: Sowohl die Kosten des Brandschadens als auch die Kosten für Schäden durch das Löschwasser werden übernommen.
  • Leitungswasser, Rohrbruch oder Wasserschaden: Versichert sind ebenfalls Schäden durch austretendes Wasser aus Wasserrohren und Anlagen zur Wasserver- oder -entsorgung, Heizkörpern sowie Klimaanlagen und Wärmepumpen. Auch Schäden an den Rohren der Wasserver- oder Entsorgung zählen dazu.

Willst du dich zusätzlich gegen weitere Naturgefahren absichern, braucht es in den meisten Fällen eine Zusatzversicherung – die sog. Elementarschadenversicherung als Ergänzung zu deiner Wohngebäudeversicherung.

Wovor schützt eine Elementarversicherung?

Unter Elementarschäden versteht man weitere Naturgefahren wie Hochwasser, Starkregen, Schneedruck Lawinen, Erdrusch, Erdsenkung sowie Erdbeben Auch für Hausbesitzer abseits großer Flüssen lohnt sich der Versicherungsschutz, denn Starkregenereignisse sind in Deutschland keine Seltenheit mehr und jede Region kann von einer Überschwemmung betroffen sein.

Versichert ist das Haus von der Bodenplatte bis zum Dach, mit seinen Bestandteilen und Gebäudezubehör. Die Elementarschadenversicherung übernimmt die Kosten für die Reparatur des Schadens oder im schlimmsten Fall für den Wiederaufbau. Darüber hinaus auch beispielsweise Kosten für Aufräumarbeiten. Auch Hotelkosten werden übernommen, wenn dein Haus nach dem Schaden nicht mehr bewohnbar ist. Die Elementarversicherung hilft in der Not. Mehr Informationen dazu können wir dir hier liefern.

Wer braucht eine Elementarversicherung?

Doch Menschen nehmen die Naturgewalten und Schäden sehr unterschiedlich wahr. Während sich mehr als 90 Prozent der Hausbesitzer gegen Sturm und Hagel versichert haben, schützen sich nur knapp halb so viele – 46 Prozent – auch gegen Starkregen und Hochwasser. Beim Hausrat sind es sogar nur 27 Prozent.

Wetterextreme wie zum Beispiel Starkregen lassen sich kaum präzise voraussagen.  Jedes Gebiet in Deutschland kann betroffen sein.   Daher können auch Gebiete in Mitleidenschaft gezogen werden, die zuvor niemals auf dem Gefahrenradar waren.

Jeder sollte sowohl in seiner Hausrat- als auch Wohngebäudeversicherung Elementarschäden absichern. Niemand ist sicher vor Überschwemmungen oder Rückstau.

Was ist mit meinem Auto?

Nicht nur das eigene Haus kann bei einer Wetterkatastrophe betroffen sein, Sturm, Hagel oder Hochwasser können auch ein Auto in Mitleidenschaft ziehen. In der Hausratversicherung ist das Auto jedoch nicht inbegriffen, aber in der Kfz-Versicherung. Die Teilkasko-Kfz-Versicherung übernimmt Schäden bei Überschwemmung und Hochwasser. Auch hier gilt: lass dich hier am besten beraten! Der Halter muss dabei nur die vertraglich festgelegte Selbstbeteiligung bezahlen. Ist das Auto nicht mehr zu reparieren, bekommt man den Zeitwert des Autos ausgezahlt. Informiere dich über die ERGO Kfz-Versicherung.

Was tun im Ernstfall?

Der Pegel des Flusses steigt, dein Haus scheint vom Hochwasser bedroht. Oder der Waldbrand ist so groß, dass du dein Haus räumen sollst, wie zuletzt im Juni 2022 in Sachsen geschehen. Dann heißt es schnell reagieren. Doch wie verhält man sich am besten im Ernstfall?

  • Packe die wichtigsten Unterlagen wie Zeugnisse, Arbeitspapiere und andere wichtige Unterlagen ein. Mein Tipp: Scanne wichtige Unterlagen ein und speichere sie auf einem USB-Stick oder in einer Daten-Cloud.
  • Aufgepasst: Verschwende keine Zeit für Rettungsaktionen. Dein Leben ist wichtiger als das von materiellen Dingen. Aber: Im Falle eines Hochwassers kann es sich lohnen, wertvolle Sachen wie Möbel oder Kleidung in höhere Stockwerke zu tragen.
  • Packe einen Notfallkoffer mit Kleidung, Unterwäsche sowie Medikamenten und Hygieneartikeln.
  • Gehe bei Hochwasser niemals in den Keller. Es droht Ertrinkungsgefahr!
  • Bei Feuer unbedingt die Feuerwehr rufen und das Haus verlassen! Rauchgas-Vergiftungen können tödlich sein!
  • Höre auf örtliche Hilfswerke und Experten. Wenn du dein Haus räumen sollst, folge den Anweisungen!
  • Erkenne den Ernst der Lage und bring dich in Sicherheit! Und: Vorsicht ist immer besser als Nachsicht!

Erfahre mehr von unserem Experten für Haftpflicht-,Hausrat-, und Wohngebäude-Versicherungen: Peter Schnitzler in der Focus online Kolumne Elementargefahren

Ich hoffe, du weißt mithilfe meiner Tipps nun, wie du dich im Ernstfall absichern und retten kannst. Du hast noch mehr gute Ratschläge, dann schreib sie uns gerne in die Kommentare!

#ERGOLebeachtsam


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