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#FinanzenEinfachErklärt: Sicher vor der Inflation – Mit diesen Formen der Geldanlage

Team Consumer Online Communications

Wusstest du, dass die Inflationsrate im April 2022 um 7,4 Prozent höher lag als im Vorjahresmonat?[1] Wir stecken mitten in einer Inflation. Die Folge: Die Preise steigen, das Geld verliert an Wert. Wie du jetzt deine Geldanlage richtig planst und welche Anlageformen es gibt, verraten wir dir in unserem neuen Beitrag der Reihe #FinanzenEinfachErklärt.

Wer zuletzt in einem Supermarkt war, wird es bereits bemerkt haben: Die Preise ziehen an. Marmelade, Brot und andere Waren sind deutlich im Preis gestiegen. “Alles wird teurer” ist diesmal nicht nur ein Gefühl, sondern die Realität. Grund für den Preisanstieg? Einmal bemerken wir immer noch die Folgen der Pandemie, die durch Lieferengpässe zu einer Erhöhung der Preise führt. Aber auch höhere Kosten für Energie und der Krieg in der Ukraine sorgen dafür, dass der Einkauf teurer ausfällt als zuvor. Der Preisanstieg, die Lieferengpässe und die unsichere Weltsituation führen dazu, dass wir mitten in eine Inflation rutschen. Schon jetzt liegt die Teuerungsrate bei 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Ausgang? Ungewiss!

Das hat Folgen – vor allem auch für unsere Finanzen. Nicht nur, dass wir durch den Preisanstieg weniger Produkte für unser Geld kaufen können, auch das Ersparte auf dem Konto verliert an Wert. Umso wichtiger ist es, sich jetzt mit den richtigen Anlageformen auseinanderzusetzen.

Welche Anlageformen gibt es? Welche sind sicher – und welche risikoreich? Und vor allem: Welche sind bei einer Inflation genau richtig?

Welche Anlageform ist die richtige für mich?

Jeder, der sein Geld spart, fragt sich irgendwann: Wie lege ich mein Geld am besten an? Natürlich ist der einfachste und bequemste Weg, das Geld auf dem Sparkonto anzuhäufen. Aber ist es auch der richtige – beziehungsweise der lukrativste? Nicht immer. Um die richtige Anlageform für sich selbst herauszufinden, macht es Sinn, sich zuerst einmal die Frage zu stellen, warum man spart. Welche Ziele und Wünsche hat man? Wie viel Geld will man sparen? Und bis wann soll das Geld angespart sein? Wer genau weiß, wie viel Rendite er sich zum Zeitpunkt X erhofft, sollte sich bewusst machen, wie viel Risiko er auf sich nehmen kann und will. Denn wer kurzfristig hohe Renditen wünscht, muss auf risikoreichere Anlagen für seine Finanzen setzen, als jemand, der langfristig sein Geld anlegen will. Hilfreich kann hier auch das magische Dreieck der Finanzanlage sein, das genau die drei Themen unter die Lupe nimmt: Rendite, Sicherheit und Liquidität.

In unserem Beitrag „Sicherheit vs. Rendite – So investierst du richtig“ erklären wir dir das magische Dreieck nochmal genauer – schau vorbei!

Sobald du also weißt, wie viel Geld du anlegen kannst und wie viel Sicherheit oder Rendite dir wichtig sind, kannst du dich ans Finanzen anlegen wagen.

Sichere Geldanlage

Du suchst mehr Sicherheit und möchtest dein hart erspartes Geld nicht zu viel Risiko aussetzen? Dann sind konservativere Finanzanlagen für dich das Richtige. Sie bieten ein geringeres Verlustrisiko, dafür aber auch weniger hohe Renditen. Der Vermögensaufbau ist mit diesen Anlagen risikoarm, dafür aber nachhaltig und sicher.

  • Der Klassiker: ein Sparplan
    Jeden Monat überweist du einen festen Betrag auf ein Sparkonto. Ob 20 oder 100 Euro: So sparst du nach und nach Geld an, ohne es groß zu merken. Übrigens: Auch wir bieten einen solchen Sparplan an. Erfahre jetzt mehr bei deinem Berater.
  • Das Festgeldkonto
    Banken bieten ihren Kunden oftmals eine Art Festgeldkonto mit höheren Zinsen an. Das bedeutet, du überweist einen festen Betrag auf ein Konto, das über einen bestimmten Zeitraum dort “eingefroren” ist. Dafür bekommst du jedoch höhere Zinsen als auf deinem normalen Giro- oder Sparkonto.
  • Das Tagesgeldkonto
    Auch das Tagesgeldkonto bietet sich zum Sparen an. Hier kannst du dein Vermögen parken und bekommst Zinsen auf das angesparte Geld. Dadurch, dass du es jederzeit abheben kannst, ist die Verzinsung nicht so hoch. Viele nutzen das Tagesgeldkonto zum Ansparen eines Notgroschens, auf den sie im Notfall jederzeit zurückgreifen können.
  • Wohnraum als Sicherheit: Immobilien
    Auch Immobilien zählen zu den konservativen Geldanlageformen. Wichtig ist, dass deine gekaufte Immobilie in einem guten Zustand ist, die Lage top ist und vor allem der Markt für Immobilien gerade gut ist. Immobilien gelten als sichere Finanzanlage, weil sie einem Wohnraum schenken und krisenresistent sind. Aber aufgepasst: Momentan übersteigt die Nachfrage das Angebot beim Immobilienmarkt. Die Folge: Die Preise für Häuser und Wohnungen sind sehr hoch. Bevor man also in Immobilien investiert, sollte man unbedingt kalkulieren, dass der Preis der Immobilien im schlimmsten Fall sinkt. Unser Tipp: Lass dich von ERGO beraten beim Thema Immobilienfinanzierung oder Bausparen. So kannst du früh anfangen, für deinen Traum vom eigenen Haus zu sparen.

  • Private und betriebliche Altersvorsorge
    Wer im Alter gut versorgt sein will, sollte bereits in jungen Jahren anfangen, für die Rente zu sparen. Denn gerade die gesetzliche Rente wird den meisten Menschen später nicht ausreichen. Eine betriebliche Altersvorsorge sowie eine private Rentenversicherung sind hier die Lösung. Monatlich zahlst du einen bestimmten Betrag in deine Vorsorge, sodass du im Alter einen Betrag x zur Verfügung hast. Je mehr du einzahlst, desto mehr Ertrag hast du im Alter. Unser Tipp: Auch hier kann dir dein ERGO Berater helfen herauszufinden, welche Altersvorsorge die richtige für dich ist.
  • Edelmetalle wie Gold
    Auch Edelmetalle wie Gold gelten als sichere und krisenfeste Geldanlage. Wer also eine Unze Gold zu Hause hat, weiß: In der Not kann man dieses Edelmetall zu Geld machen.

Die Vorteile von konservativen Geldanlagen liegen auf der Hand. Sie sind sicher, deine Finanzen haben ein geringes Risiko Verluste zu machen. Der Nachteil: Auch die Rendite ist – zumindest bei Konto-Anlagen – relativ gering. Ein großes Vermögen lässt sich hier nur sehr langsam aufbauen. Und wer eine höhere Rendite haben will, muss meistens sein Geld binden. Bedeutet aber auch: Der freie Zugriff auf das Geld, sprich deine Liquidität, geht verloren.

Unser Tipp: Baue dir ein Vermögen auf, das du auf sichere sowie risikoreiche Anlagen verteilen kannst. So hast du einerseits die Sicherheit, andererseits hohe Renditen. Wenn du gerade anfängst, Geld anzulegen, beginne mit dem Notgroschen und einer sicheren Finanzanlage. Sobald du mehr Vermögen aufgebaut hast, kannst du in risikoreichere Geldanlagen investieren.

Risikoreiche Geldanlage

Du hast deinen Notgroschen aufgebaut und nun etwas Geld, das du in risikoreichere Anlagen geben willst? Hier kommen Anlagen, die mutigere Investoren benötigen, dafür höhere Rendite versprechen.

  • Der Klassiker: Aktien
    Der Klassiker auf dem Risiko-Anlage-Markt: Aktien. Ihre Rendite schwankt immer wieder und hängt auch von der Entwicklung der Unternehmen ab. Gleichzeitig kann man, wenn man clever durchdacht anlegt, hohe Rendite erzielen. Unser Tipp: Investiere nur Geld in Aktien, das du auch zu verlieren bereit bist. Gleichzeitig sollte es kein Geld sein, das du zeitnah vielleicht benötigst. Ein Zwangsverkauf kann hohe Verluste bedeuten.
  • Anleihen
    Anleihen sind eine renditestarke Anlageform. Zudem gelten sie als relativ sicher, da sie eine gute Verzinsung über Jahre hinweg garantieren. Aber aufgepasst: Kaufe nur Anleihen von Unternehmen, die auch wirklich gute Zahlen haben.
  • Weit gestreut: Fonds
    Investmentfonds sind eine gute Möglichkeit, hohe Rendite zu machen und trotzdem ein bisschen mehr auf Nummer sicher zu gehen. Mit Fonds kaufst du eine Art Aktienpaket, das dein Geld auf verschiedene Unternehmen verteilt. So ist deine Verlustgefahr geringer, gleichzeitig sind die Renditen immer noch sehr gut. Unser Tipp: Lass dich von ERGO beraten. Wir bieten dir spannende Fonds-Pakete, mit denen du deine Altersvorsorge planen oder Geld für die eigenen Kinder anlegen kannst.
  • Vermögenspolicen
    Vermögenspolicen sind auch eine gute Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum Geld anzusparen und für das Alter vorzusorgen. Sie haben meistens gute Renditen und gelten als relativ sicher.
  • Die neue Anlage: ETFs
    Mit einem ETF-Sparplan legst du dein Geld ebenfalls wie bei Fonds in verschiedene Unternehmen an. Diese Finanzanlage ist auf längere Zeit angelegt, unterliegt Schwankungen, verspricht aber mit der Zeit gute Rendite. Viele Menschen sorgen mit ETFs langfristig fürs Alter vor.
  • Diamonds are a girl’s best friend: Sachwerte
    Einen Picasso kaufen und ausgesorgt haben? Ja und nein. Wer einen Picasso besitzt, hat theoretisch eine gute Geldanlage. Praktisch wird es aber schwierig, wenn man plötzlich Geld braucht und das Meisterwerk verkaufen muss. Denn ob man seinen wahren Wert erzielt, gerade wenn es dringend ist, bleibt unsicher. Und somit sind Sachwerte wie Diamanten, Schmuck oder Kunstwerke zwar in der Theorie eine gute Investition, in der Praxis eine Geldanlage für Menschen, die sowieso schon sehr gut vorgesorgt haben.

Der Vorteil von risikoreichen Geldanlagen: Wer sich gut auskennt, kann hohe Rendite einfahren – und das oft schon mit wenig Geld. Gleichzeitig sollte man wirklich nur in risikoreiche Geldanlagen investieren, wenn man a) das Geld nicht dringend braucht und b) sich gut auskennt. Unser Tipp: Bevor du in risikoreiche Geldanlagen investiert, lese dich gut ein. Berater meinen es zwar meistens gut, doch für eine gute Investition solltest auch du die Geldsysteme und Anlageformen möglichst gut kennen und verstehen.

Stichwort Inflation

Bei einer Inflation raten Experten dazu, das Geld besser in Anlageformen zu stecken, die wenig Wert verlieren oder Rendite bringen. Heißt: Immobilienbesitzer sind momentan auf der sicheren Seite. Wer jedoch sein gesamtes Vermögen auf einem Tagesgeldkonto liegen hat, sollte über neue Investitionen nachdenken.

Unser Tipp: Lass deinen Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto, investiere dein restliches Vermögen aber in sichere, renditestarke Anlageformen.

Denn auf dem Sparkonto liegend verliert dein Geld momentan an Wert. Wichtig ist, dass du dein Vermögen möglichst breit streust und nicht nur auf eine Anlageform setzt. So schützt du dich und dein Geld nicht nur vor einer Inflation, sondern auch anderen Schwankungen.

Podcast-Tipp: Märkte und Trends

Wenn du mehr zum Thema Inflation und Zinsen wissen möchtest, dann hör doch mal in den Podcast Märkte und Trends rein! In der aktuellen Folge:

Gedämpftes Wachstum, steigende Inflationsraten und Zinsen sowie eine noch nicht besiegte Pandemie mit harten Lockdowns in China – das ist die wirtschaftliche Ausgangslage aktuell. Und die Notenbanken müssen anders reagieren als in vorherigen Krisenzeiten.

Das Podcast-Team geht der Frage nach: Ist das ein perfekter Sturm oder nur ein etwas gewichener Optimismus für die Kapitalmärkte? Und wo lassen sich trotzdem noch Chancen finden? Die Antwort: Ja, diese Chancen gibt es noch – so die Meinung von Dr. Andreas Janoschek. Neugierig? Jetzt reinhören!

Ich hoffe, unsere Recherche hat dir geholfen, die verschiedenen Formen der Geldanlage besser zu verstehen. Du kennst noch mehr Tipps, die beim Investieren helfen? Dann schreib sie gerne in die Kommentare!

#ERGOgutvorgesorgt

[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1045/umfrage/inflationsrate-in-deutschland-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahresmonat/


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