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Mein Hund, seine Zähne und ich

Sophia Linz

Schöne und vor allem gesunde Zähne – nicht nur ein Wunsch für uns Menschen, sondern auch ein Wunsch für unseren besten Freund – den Hund. Denn schlechte Zähne können auch unseren Vierbeinern wahnsinnige Schmerzen bereiten und zu großen Problemen führen.

Da ich selbst einen kleinen Hund (Louis) besitze, liegt mir dieses Thema sehr am Herzen.  Oftmals wird unterschätzt, wie gefährlich „einfache Zahnerkrankungen“ für unsere Fellnasen sein können. Die Kommunikation zwischen mir und meinem Hund verläuft recht einseitig. Er gibt mir zwar zu verstehen wann er Hunger hat, an die notwendige Zahnpflege erinnert er mich jedoch nicht. Da er mir nicht mitteilen kann, was ihm weh tut, (möglicherweise tut er das, ich verstehe es nur nicht) ist es umso wichtiger, auf die Anzeichen zu achten und diese ernst zu nehmen. Wie ihr Probleme erkennt, vorbeugen könnt und wie diese behandelt werden, erfahrt ihr hier.

Die wohl häufigsten Zahn-Erkrankungen

Genau wie bei uns Menschen gibt es auch bei den Hunden Zahnstein und Zahnfleisch- und -wurzelentzündungen. Diese zählen zu den wohl häufigsten Zahnerkrankungen bei ihnen.

Symptome hierfür sind zum Beispiel:

  • Übelriechender Atem: Dadurch, dass sich im Maul des Tieres Bakterien ansammeln, entsteht ein übel riechender Mundgeruch.
  • Brauner Belag: Zahnstein macht sich hauptsächlich durch grünlich-grau wirkenden oder braunen Zahnstein, vor allem an den ersten Backenzähnen und an den Eckzähnen bemerkbar. Unternimmt man nichts dagegen, kommt täglich neuer Belag hinzu.
  • Blutungen und Eiter: Ist der Zahnstein schon so weit fortgeschritten, dass sich außerdem eine Zahnfleisch- bzw. Zahnfachentzündung gebildet hat, macht sich dies meist mit kleinen Blutungen und Eiter bemerkbar.
  • Schmerzen: Selbstverständlich geht all das nicht spurlos an einem Tier vorbei, dies verursacht Schmerzen, teilweise so stark, dass sie nicht mehr fressen wollen.

Sollte man diese Symptome bei seinem Hund feststellen, führt kein Weg an einem Tierarztbesuch vorbei. Denn häufig wird Zahnstein beim Hund unterschätzt. Behandelt man die Zahn-Erkrankung nicht, kann dies zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Der Zahnstein wird beim Tierarzt meist mit Ultraschall schmerzfrei unter Vollnarkose entfernt. Da eine Vollnarkose immer gewisse Risiken mit sich bringt ist es umso wichtiger, Zahnstein vorzubeugen.

Wie kann ich Zahnstein vorbeugen?

Grundsätzlich ist die richtige Zahnpflege das A und O. Nur leider lassen sich die wenigsten Hunde täglich die Zähne putzen. Bei meinem Louis ist das zum Beispiel ein richtiger Kampf. Wir haben zwar früh versucht das Zähneputzen einzuführen, allerdings funktioniert das gar nicht. Er hält einfach nicht still. Nicht selten endet das ganze Spektakel mit blutigem Zahnfleisch. Deshalb stand für uns fest, wir müssen nach zusätzlichen Alternativen suchen!

Welche Alternativen gibt es?

  • Kauknochen: Ein Kauknochen ist eine super Alternative! Denn welcher Hund mag keinen Kauknochen? Man muss sie also nicht lange  bitten, den Knochen zu kauen. Sie ergänzen die mechanische Zahnpflege, können jedoch nicht als Ersatz für die tägliche Zahnreinigung dienen. Kauknochen sind nicht nur gut geeignet, um Zahnstein vorzubeugen, sondern stärken die Zähne auch im Allgemeinen.
  • Futter: Natürlich ist generell auch die richtige Fütterung entscheidend! Zahnstein lässt sich beim Hund nur begrenzt vorbeugen, indem man dem Hund z.B. möglichst wenig Futter zuführt, das reich an Zucker ist. Ebenso sollte man dem Hund keine Futterreste oder Süßigkeiten geben. Allgemein sagt man, dass Trockenfutter für Zähne und Zahnflesich besser seien als Nassfutter. Das Kauen des Trockenfutters soll die Zähne stärken und das Zahnfleisch massieren. Jedoch ist die Ernährung ein sehr umfangreiches Thema, bei dem jeder selbst wissen muss, welches Futter das Beste für sein Tier ist.
  • Spielzeug: Auch durch Spielzeuge können die Zähne des Hundes gestärkt werden! Hierbei sollte man gut im Internet recherchieren oder sich in einem Geschäft beraten lassen! Denn es gibt spezielles Spielzeug, das die Zahnpflege unterstützt.

Wie kontrolliere ich die Zähne von meinem Hund?

Man sollte schon in jungen Hundejahren damit anfangen, den Hund daran zu gewöhnen, seine Zähne kontrollieren zu lassen. Übung macht hierbei den Meister!

Vorneweg muss man sagen, dass die Untersuchung nur selbst durchgeführt werden sollte, wenn man seinem Hund hierbei vertraut bzw. wenn er die Alphastellung des Tierbesitzers anerkennt und notwendige Disziplinierung dadurch möglich ist. Neigt der Hund dazu, zu schnappen oder gar zu beißen, sollte man sich an erfahrene Trainer oder Hundesachverständige, ggf. auch Tierarzt wenden.

Für einen schnellen Blick auf das Gebiss reicht es, die Lefzen an der Hundeschnauze nach oben zu ziehen. So bekommen Sie einen Blick auf den Reißzahn und auf die Backenzähne des Hundes.

Dunkle, bräunliche Verfärbungen an den Zähnen sind Zahnstein. Diese Untersuchung sollten Sie öfters durchführen und beim Entdecken von Zahnstein dies dem Tierarzt bei der nächsten Untersuchung zeigen.  Meist schaut sich der Tierarzt bei einer allgemeinen Untersuchung die Zähne automatisch an.

Generell bleibt zu sagen, dass die Zähne des Hundes, genau wie die eigenen, keinesfalls missachtet werden sollten. Eine regelmäßige Kontrolle, vorbeugende Maßnahmen und eine gute Mundhygiene sind entscheidend, um dem Hund schmerzfreies Kauen, Toben und Fressen bis hin zu insgesamt mehr Lebensqualität zu ermöglichen.

Und weil die Zähne des Menschen mindestens genauso wichtig sind, wie die unserer geliebten Vierbeiner, sollten auch wir auf eine gute Zahnpflege achten.

Auch bei noch so guter Pflege ist der regelmäßige Gang zum Zahnarzt eine wichtige Vorsorge zur Erhaltung der (eigenen) Gesundheit.

Die Zahnzusatzversicherung der ERGO hilft beim Zahnarzt optimal versorgt zu werden und zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Schreibt uns gerne in die Kommentare, was ihr für die Zahnhygiene bei eurem Hund macht und ob es bei euch auch Zahnstein-Probleme gibt. Wir sind schon gespannt!

 

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